Diese zehn Dinge vermüllen Mallorcas Strände

| Mallorca |
Daniel Gálvez, Mitglied der Gruppe "Per una mar sense plastic", möchte mit dem Fahrrad nach Madrid reisen, um der spanischen Reg

Daniel Gálvez, Mitglied der Gruppe "Per una mar sense plastic", möchte mit dem Fahrrad nach Madrid reisen, um der spanischen Regierung die Top 10 der umweltschädlichsten Plastikgegenstände zu präsentieren.

Foto: Per una mar sense plastic

Die mallorquinische Organisation "Per una mar sense plastic" (deutsch: "Für ein Meer ohne Plastik") setzt sich gegen die Vermüllung von Meer und Stränden ein. Regelmäßig sammeln die Aktivisten angespülte Plastikberge an Mallorcas Stränden ein, wie zuletzt an Palmas Stadtstrand Ciutat Jardí.

Um die Wichtigkeit des Problems zu verdeutlichen, lässt sich die Gruppe immer wieder ausgefallene Aktionen einfallen. Eines der Mitglieder, Daniel Gálvez, möchte sich etwa nun mit dem Fahrrad nach Madrid aufmachen, um der spanischen Zentralregierung die schlimmsten Umweltverschmutzer aus Plastik vorzulegen und so deren Produktionsstopp zu fordern.

Diese zehn Plastikgegenstände werden demnach am häufigsten an Mallorcas Stränden angespült:

1. Trinkflaschen und Flaschendeckel
2. Zigarettenkippen
3. Wattestäbchen
4. Chipstüten und Süßigkeitsverpackungen
5. Tampons und Damenbinden
6. Plastiktüten
7. Ballons und Ballonstäbe
8. Fast-Food-Verpackungen und Assietten
9. Trinkbecher und Becherdeckel
10. Strohhalme, Besteck, Rührstäbe (zum Beispiel im Cocktail)

Für drei von ihnen habe die Industrie bereits Alternativen ohne Plastik entwickelt: Strohhalme, Wattestäbchen und Luftballons. Führende Drogeriemärkte etwa haben seit geraumer Zeit Wattestäbchen aus Baumwolle im Verkaufsangebot.

Wie etwa die mallorquinische Hotelkette Iberostar Plastikmüll clever für eigene Zwecke wiederverwendet, lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Mallorca Magazins MM 47/2018. Erhältlich auch in Deutschland an vielen Kiosken mit internationalen Pressetiteln.

Kommentar

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Mats / Vor 14 Tage

Ich weis nur eins: Der Mensch ist die größte Drecksau aller Lebewesen.

Tacheles-1 / Vor 16 Tage

Hola Carmen, lesen Sie doch einfach mal Punkte 3 und 5. Und überlegen dann, wie sowas überhaupt ins Meer gelangt. Könnte wohl sein, dass Sie selbst daran beteiilgt sind und nicht nur die Urlauber?

meinungs-freier / Vor 17 Tage

Na toll, alle sind wieder schuld und nicht die mangelhafte Entsorgung oder Kanalisationen die nicht überall in die Kläranlagen laufen. Nach dem Wasserdrama wurde natürlich alles mitgerissen, auch der Müll samt Container, und landeten im Meer. Über das ganze Holz, Gras, Schilf, Laub und Seegras, beklagt sich keiner. Sehr komisch. Deutschland will auch die ganze Welt retten. Das klappt dort nicht und hier auch nicht.

Hajo Hajo / Vor 17 Tage

Nun ja gehen wir mal die Punkte einzeln durch, denn das ist mir zu Pauschal =

1. Trinkflaschen etc. müssen nicht von der Insel stammen. Es steht drauf, WOHER sie sind. Interessiert das jemand? Nein!

2. Zigarettenkippen stammen auch von all denen, die das Meer befahren. Ausserdem aus den Bächen und Flüssen. Und man sollte schon trennen, ob andere nicht von den Badegästen stammen und gar keine Reise übers Meer angetreten haben. Also im Sand gefunden und nicht angespült wurden. Ausser dem wird der Strand maschinell gereinigt.

3. Wattestäbchen kommen aus der Kanalisation

4. Die Tüten werden überwiegend vom Wind aus nicht gelerten Mülltbehältnissen ins Meer getragen. die mangelhafte Entsorgung ist auch ein Problem und wurde schon genug kommentiert.

5. Das Zeug kommt eindeutig aus der Kanalisation.

6. sh. 4.

7. Ballons und Baloonstäbe stammen von den Festen. Aber von wlechen?

8. Fast-Foot und Verpackungen finden sich eher am Strand und auf der Strasse und nicht im Meer.

9. Trinkbecher und Deckel dito.

10. Dto.

Also klar, das hier die Fundorte Strand, Strasse und Meer einfach zusammen gemischt werden und praktisch eine Generalschuld ausgesprochen wird. Es ist zu berücksichtigen, Mallorca ist eine Insel und den Meeresströmungen ausgesetzt, die den Müll weiss Gott woher anschwemmen.

Konstruktiv ist nur = sich mit der Herkunft des Mülls zu befassen. Dennn nur wenn man das weiss, kann man auch ganz gezielt die Ursachen bekämpfen. Rundumschläg bringen nichts. Und wilder Aktionismus auch nicht.

Metti / Vor 17 Tage

Carmen ist im allgemeinen ohnehin gegen Touristen in jeglicher Form. Die Touris sind für sie die Wurzel aller Übel. Carmen, da kann ich dir und allen anderen Mallorquinern ( die in dieser Richtung denken ) den Tipp geben, die alte Industrie wieder versuchen aufleben zu lassen. Dann kommt ihr vielleicht auch ohne den schlimmen Touristen klar. Wenn du nicht weist, welche Industrie das war, schlag in eurer Geschichte nach, ist gar nicht so lange her...

Carmen / Vor 18 Tage

Zu ergänzen wäre als Punkt 11: Touristen