Mallorcas Bischof prüft Import von Geistlichen

| Escorca, Mallorca |
Die Schwestern Hijas de la Sagrada Familia aus Kolumbien sind nun auf Menorca tätig.

Die Schwestern Hijas de la Sagrada Familia aus Kolumbien sind nun auf Menorca tätig.

Mallorcas Bischof Sebastià Taltavull lotet derzeit mehrere Möglichkeiten aus, eine neue geistliche Führung für das Kloster Lluc zu finden. Dabei steht auch zur Diskussion, dass ein Orden aus dem Ausland in Zukunft die Pilgerstätte führen könnte.

Beispiele gibt es bereits: Das Heiligtum Mare de Déu del Toro auf Menorca und das Konvent San Jacinto de Agullent (Valencia) werden von Nonnen der Hijas de la Sagrada Familia geleitet. Die Kongregation wurde 2011 in Barranquilla (Kolumbien) gegründet.

Josep Amengual, Oberster der Misioneros de los Sagrados Corazones, hält es für eine gute Idee, Orden aus dem Ausland auf die Insel zu holen. "Die Kongregationen hier haben viel Arbeit und die meisten Mitglieder sind über 60 Jahre alt."

Er betont aber, dass die neue Führung des Klosters Lluc sich gut in die mallorquinischen Gepflogenheiten einleben müsste, um die Pilgerstätte zu verwalten.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass die fünf verbliebenen Priester der Kongregation Missioners dels Sagrats Cors das Kloster Lluc verlassen. Die Männer sind alle über 80 Jahre alt und können ihre Arbeit nicht mehr ausführen. Die sogenannten "Coritos" verwalteten die Pilgerstätte auf Mallorca seit 1891. (cls)

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