Juan Carlos angeblich von Galicien nach Abu Dhabi gereist

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Juan Carlos 2013 auf Mallorca mit dem damaligen balearischen Ministerpräsidenten José Ramón Bauzá.

Juan Carlos 2013 auf Mallorca mit dem damaligen balearischen Ministerpräsidenten José Ramón Bauzá.

Foto: Ultima Hora

Der spanische Altkönig Juan Carlos ist einem Medienbericht zufolge nicht in die Dominikanische Republik, sondern nach Abu Dhabi gereist. Ein Privatjet auf dem Weg von Paris in das Emirat habe am Montag in der nordwestspanischen Stadt Vigo einen Zwischenstopp eingelegt, berichtete die Zeitung „ABC“ am Freitag. Neben Juan Carlos seien vier Leibwächter und eine weitere Person zugestiegen.

Juan Carlos hatte sein Heimatland inmitten von Korruptionsvorwürfen mit unbekanntem Ziel verlassen. In früheren Berichten hatte es geheißen, der 82-Jährige sei am Montagmorgen mit dem Auto nach Portugal gefahren und von dort in die Dominikanische Republik geflogen.

Der Zarzuela-Palast hat sich bislang nicht zum Aufenthaltsort von Juan Carlos geäußert, der 2014 zugunsten seines Sohnes Felipe abdankte. Der Druck auf den ehemaligen Monarchen wuchs, seit Staatsanwälte in Spanien und der Schweiz Korruptionsvorwürfe gegen ihn im Zusammenhang mit einem Vertrag über den Bau einer Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke in Saudi-Arabien prüfen.

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Zur allgemeinen Informatione um was es überhaupt geht =

Phase 1

Der Auftrag für Erdarbeiten und Unterbau wurde im März 2009 an ein internationales Konsortium vergeben, das unter dem Namen Al Rajhi Alliance firmiert. Es besteht aus einer Reihe von Unternehmen, darunter China Railway Construction Corporation (CRCC), Al Arrab Contracting Company Ltd, Al Suwailem Company und der französischen Alstom. Das Auftragsvolumen betrug 6,79 Milliarden Saudi-Riyal.

Der Auftrag für den Bau der Empfangsgebäude im Wert von mehr als 33 Mio. Euro ging an die Architekten BuroHappold und Foster + Partners. Sie sollen traditionelle Islamische Architektur aufgreifen. Die Bahnhöfe sind mit Restaurants, Moscheen, Parkhäusern, Hubschrauberlandeplätzen und VIP-Lounges ausgestattet.

Phase 2

Die zweite Phase des Projekts umfasst den Oberbau, die Signaltechnik, Bahnstromanlagen und Elektrifizierung sowie die Telekommunikationseinrichtungen. Weiter zählen hierzu die Fahrzeuge einschließlich deren Unterhalt für 12 Jahre.

Am 26. Oktober 2011 wurde bekanntgegeben, dass das saudisch-spanische Konsortium Al‑Shoula Group für die Umsetzung der Phase 2 ausgesucht wurde. Es setzte sich zusammen aus Patentes Talgo, Renfe, Adif, Copasa, Imathia, Consultrans, Ineco, Cobra, Indra, Dimetronic, Inabensa, OHL, AL-Shoula und Al-Rosan. Die Auftragssumme für die Fahrzeuge und deren Unterhaltung beträgt 1,6 Mrd. €.

# An DB International wurden 2013 die Projektsteuerung und -Überwachung sowie eine Reihe von Ingenieurleistungen vergeben.

Die Bauarbeiten wurden Anfang 2015 abgeschlossen und mit dem Testbetrieb begonnen. Quelle WIKI

Als Talgo – spanisches Akronym für Tren articulado ligero Goicoechea Oriol – werden vom Unternehmen Patentes Talgo entwickelte Gliederzüge bezeichnet. Wikipedia

Fazit = ich sehe da keine Korruption bei diesem Wust an am Bau beteiligten Unternehnem aus Europa. Das TalgoSystem ist heute im modernen Zugbau nicht mehr weg zu denken. Die Patente hat Spanien. Auch die Bundesbahn lässt es einbauen. Statt dem König was an zu hängen sollte Spanien eher froh sein, beteiligt zu sein. Aber wegen Saudi Arabien macht man auch Deutschen Firmen die Hölle heiß, egal um was da geht.

Fcb! / Vor 1 Monat

Majorcus warum sollten andere einen inhaltlichen Beitrag leisten wenn doch gerade sie nicht dazu in der Lage sind.... Mutmaßlich ist auch das Fliegen nicht für das Klima verantwortlich. Nachplappern ist doch ihre Domäne.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Majorcus@ was soll das Gelabe?? "Sie sind nicht Ankläger, Richter und Henker".

"Mutmaßlich" hat er eine Reihe von Verbrechen begangen " Also WAS wollen Sie denn? In einem Rechtsstaat der Demokratie ist jemand "solange Unschuldig, bis das Gegenteil erwiesen wurde". Deshalb wird auch von "Mutmaßlich" gesprochen.

Dieses Recht würden auch Sie von der Justiz fordern, wenn man ihnen am Zeug flicken wollte. Wenn die Staatsanwaltschaft nichts gegen eine Reise hat, kann er also Fliegen wohin her will.

Ausgerechnet Sie als angeb. Schweizer sollten da man schön vor der eigenen Türe Kehren, was man ihren Landleuten alles an Finanzmanipulationen und Deckung von Steuerhinterziehern nachweisbar unterstellt. Bis heute sind sie der Deutschen Finanzfahndung die Zusammenarbeit schuldig geblieben. Man denkt also z.B. Deutsche Steuerhinterzieher.

Majorcus / Vor 1 Monat

@Hajo Hajo: Mutmaßlich hat er eine Reihe von Verbrechen begangen ... Warum sollte er straffrei bleiben? @ros: Mein CO2-freies Kühlkonzept funktioniert bestens - danke der Nachfrage. Können Sie auch einen inhaltlichen Beitrag leisten?

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Was soll das Affentheater? Last den Mann doch in Ruhe. Er ist nicht mehr Staatsoberhaupt. Der Sohn ist jetzt König und hat die Ämter und Verantwortung übernommen.

Der Senior als Opa über 80 kann mit seiner Frau hinfliegen wo er will. Er ist Rentner, ist nicht mehr so fit und geht mit dem Stock .Ausserdem gehört er zur Altersgruppe die Corona gefährdet ist. Also geht er wohl auch der Infektion aus dem Wege.

Ich gönne ihm die wenigen Jahre die er noch hat. !!!

ros / Vor 1 Monat

@Majorcus Zu viel Hitze abbekommen, scheint mir.

Michael / Vor 1 Monat

Wen interessiert dessen Aufenthaltsort eigentlich? Fakt ist doch, dass er abgehauen ist, nachdem er von seinem Volk ein Leben durchgefüttert wurde.

Majorcus / Vor 1 Monat

Andere Länder andere Sitten - siehe auch: der Fall Jamal Ahmad Khashoggi & rechtsstaatliches Vorgehen ...