Die Freiwilligen kennen die Bedürfnisse und Eigenschaften der Tiere, die sie in Son Reus vorführen, genau. | Pere Bergas

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Mallorca oder woanders: Für die 40 Hunde, die am gestrigen Samstagvormittag an der Hundeparade im Tierheim Son Reus teilnahmen, ist das nicht relevant. Wichtig ist dagegen, ein neues Zuhause zu finden, mit verantwortungs- und liebevollen Frauchen oder Herrchen.

Die Parade fand erstmals wieder nach zwei Jahren Pandemie-Pause statt. Veranstaltet wurde sie von den Vereinen Peluditos de Son Reus, Sonrisa Animal und Angels of Son Reus, die dafür fast 50 Freiwillige mobilisiert hatten. Zweck der Veranstaltung war es, den Heimhunden Sichtbarkeit zu verleihen, vor allem jenen Vierbeinern, die schon länger ihr Leben im Zwinger verbringen.

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Den Anfang bei der Parade machten die Hunde der potenziell gefährlichen Rassen. Für sie ein neues Zuhause zu finden, sei am schwierigsten.

Ein weiterer Vorteil der Veranstaltung: Die Freiwilligen kennen die Tiere, die sie an der Leine führen, von regelmäßigen Spaziergängen. Deshalb konnten sie Interessenten die Eigenschaften und besonderen Bedürfnisse jedes Tieres erklären.

Zu Beginn der Parade war auch Palmas Dezernent für Tierschutz, Ramón Perpinyà, erschienen. Er betonte, dass Hunde sollten nicht gekauft werden sollten, solange viele Vierbeiner in den Zwingern auf eine Adoption warteten. Und wer ein Tier adoptieren wolle, solle sich darüber im Klaren sein, wie viel Platz, Zeit und Erziehung es brauche.