Ein Schwede hat im vergangenen November das Mallorca-Anwesen von Franco-Enkelin Carmen Martínez-Bordiu gekauft. Es handelt sich um eine Villa in der Cala Llamp bei Port d'Andratx, die im Jahr 2000 erbaut wurde. Laut Medienberichten sind keine strukturellen Renovierungsarbeiten erforderlich. Im Außenbereich werden jedoch einige neue Bögen und Mauern gebaut, um eine modernere Optik zu erreichen.

Zum Kaufpreis ist nichts bekannt geworden. Beobachter gehen davon aus, dass sich die Diktatoren-Enkelin von permanentem Baulärm in der Cala Llamp gestört fühlte und die Sommerferien aus familiären Gründen in Zukunft lieber in Südfrankreich in der Nähe ihrer Tochter Cynthia verbringen will.

Carmen Martínez-Bordiu war in erster Ehe mit einem Vetter von Ex-König Juan Carlos liiert. Alfonso de Borbón y Dampierre war eine Zeit lang als Franco-Nachfolger gehandelt worden. Somit hätte aus Spanien eine Art Erb-Diktatur der Familie werden können. Letztendlich entschied sich der General jedoch für Juan Carlos, und der Auserwählte paktierte später mit den demokratischen Parteien, um die bleiernen Jahre zu überwinden.

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Die Familienzweige der Borbonen gelten auch wegen der damaligen Ambitionen als teilweise zerstritten. Carmen Martínez-Bordiu führte ein bewegtes Leben, heiratete insgesamt drei Mal und war über Jahrzehnte hinweg ein beliebtes Thema in den Klatschspalten.