Noch liegt die Gesa-Siedlung verfallen da. | Ultima Hora

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Die seit Jahrzehnten verfallende Wohnsiedlung des ehemaligen Stromkonzerns Gesa in Port d'Alcúdia im Norden von Mallorca wird definitiv zu einem Luxusresort umgebaut. Die Gemeinde gab am Donnerstag grünes Licht. Die neben einem stillgelegten Elektrizitätswerk befindliche Anlage steht unter Denkmalschutz. Sie war in den 60er-Jahren von dem Stararchitekten Josep Ferragut errichtet worden.

Bis tatsächlich gebaut werden kann, kann laut der Gemeinde allerdings noch ein Jahr vergehen. Bis dann müsste die Lizenz offiziell vergeben worden sein.

Der neue Komplex soll über einen Gemeinschaftspool verfügen. Die ursprünglich 18 angedachten Becken wurden abgelehnt. Die dort stehenden Bungalows und sonstigen Häuser müssen im Kern erhalten bleiben, um das architektonische Gesamtkunstwerk Ferraguts nicht zu beeinträchtigen.

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Die Siedlung befindet sich auf 28.707 Quadratmetern und liegt neben der Verbindungsstraße zwischen Port d'Alcúdia und dem Golfplatz von Alcanada. Sie besteht aus 29 Familienhäusern, einer Kirche und anderen für die damaligen Arbeiter des E-Werks gedachten Gebäuden.