Klaus-Michael Kühne spendet zwei Millionen für neuen Konzerthallen-Bau

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Klaus-Michael Kühne., Ministerpräsidentin Francina Armengol und Kulturministerin Pilar Costa während der Pressekonferenz im Consolat de Mar.

Klaus-Michael Kühne., Ministerpräsidentin Francina Armengol und Kulturministerin Pilar Costa während der Pressekonferenz im Consolat de Mar.

Foto: CAIB

Der mit Mallorca sehr verbundene deutsche Unternehmer Klaus-Michael Kühne hat dem Sinfonieorchester von Mallorca und den Nachbarinseln eine Spende in Höhe von zwei Millionen Euro zukommen lassen. Dies wurde am Freitag im Regierungssitz der Inseln, dem Consolat de Mar in Palma, bekanntgegeben.

Die großzügige Spende soll dazu dienen, ein neues Gebäude für das Orchester in Palmas Viertel Nou Llevant zu errichten. Damit könne man das Projekt weiter voranbringen, sagte Kulturministerin Pilar Costa in Anwesenheit des aus Hamburg stammenden Kühne und von Ministerpräsidentin Francina Armengol.

Der Unternehmer sagte, dass man Auftritte des Orchesters einem breiteren Publikum als bisher ermöglichen wolle. Kühne besitzt auf Mallorca das Hotel Castell Son Claret, das er vor einigen Jahren liebevoll hatte renovieren lassen. (it)

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Mallorcajoerg / Vor 16 Tage

@ Majorcus. Ihr Argument würde ziehen, wenn es Herr Tönnies wäre, der sponsort. Keine Ahnung, was ein Lkw-Fahrer bei Kühne & Nagel verdient. Aber für einen Mallorca-Urlaub plus Konzert-Karte wird es reichen. In der, ebenfalls von ihm unterstützten Elbphilharmonie gibt es z.B. Karten für unter 30-jährige, sowie Erwerbslose und Sozialhilfeempfänger für einen schmalen Zehner.

Und die Ansichten von Herrn Kühne sind auch sonst sehr sympathisch. In einem Interview in der Welt am Sonntag zeigte er grundsätzliche Sympathien für die Grünen und für einen Bundeskanzler Robert Habeck. Auch das Thema Co2-Emmisionen wird in Ihrem Sinne behandelt. https://www.welt.de/wirtschaft/article203763936/Klaus-Michael-Kuehne-Groesstenteils-hat-Herr-Habeck-vernuenftige-Ideen.html.

Majorcus / Vor 17 Tage

@Mallorcajoerg: Und was haben die Armen davon, die sich diese Kunstgnüsse gar nicht leisten können, weil der ausbeitende Arbeitgeber verhindert, dass sie genug verdienen? „Merz & Konsorten in die Wüste“ war doch nur als Teambuilding-Event für das Kennenlernen elementarer Grundbedürfnisse des einfachen Mannes gedacht ... ;-) P.S.: Auch wenn Sie beispringen - dort werden sie auch Kunden angeln gehen ...

Adriano / Vor 17 Tage

Von mir auch Danke Herr Kühnen .

Mallorcajoerg / Vor 18 Tage

@Majorcus. Ich finde es einfach schade, dass diese durch und durch positive Aktion aus ideologischen Gründen in den Dreck zu gezogen wird. Ist sie doch ein Mosaikstein zum ersehnten Qualitäts-Tourismus. Und Sie sind hoffentlich intelligent genug um festzustellen, dass das Grundgesetz keine Verpflichtung Herrn Kühnens hergibt, den malloquinischen Kulturbetrieb zu sponsoren. Außerdem hat er es - egal wo Sie meine Klientel verorten - sicherlich nicht nötig, dass ich ihm beispringe.

Und mal ernsthaft? „Merz & Konsorten in die Wüste“? (Ich stelle mir gerade vor, wie Sie nach dem schreiben die geballte rechte in den Himmel recken und „Venceremos“ brüllen). Diese Alt-68er Sprüche wirken nur noch niedlich. Außerdem: Malle mag ich nicht so gerne. Ich lebe auf Mallorca. So viel Zeit muss sein.

Majorcus / Vor 18 Tage

MalleJorg: Klar, dass Sie Ihrem Klientel beispringen müssen. Soziale Verantwortung ist ja auch nur für die Mittelschicht ... Eigentum verpflichtet! GG. Merz & Konsorten in die Wüste.

Mallorcajoerg / Vor 18 Tage

Statt sich für Mallorca zu freuen, nur Neiddebatte und Rumgeätze. Deshalb von mir:

Danke Herr Kühnen!

Roland / Vor 20 Tage

Das geschieht nicht ohne Selbstzweck.

Mela / Vor 20 Tage

Tollllll. Viele Leute können sich ja auch die Eintrittskarten leisten und im Sommer können ja auch alle zu einem Konzert gehen falls mana NATÜRLICH nicht im Tourismus arbeitet wie fast alle Menschen hier auf der Insel. Ich gehe Mal davon aus das im Winter keine Konzerte stattfinden ??

Lieber Herr kühne bedanke für ihr Engagement aber das geld für ihre Spende könnte man hier auf der insel bestimmt besser einsetzen. Gesundheitswesen, Schulwesen, Kindergärten........

Majorcus / Vor 20 Tage

Ein Mann mit einem geschätzten Vermögen von 16 Milliarden USD (Stand 2020) spendet während der größten Pandemie seit 100 Jahren "zwei Millionen Euro" (0,1 % des Vermögens), um diese in Beton zu investieren. Ob die Menschen (derzeit/ grundsätzlich/ wichtigere) andere Bedürfnisse haben? Worzu muss es möglich sein, derart giganteische Vermögen aunzuhäufen, sodas ein Mensch über Geld verfügt - von zehntausenden erarbeitet wurde.