Im TV: So sollen Spaniens Luchse gerettet werden

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Auf der Spur des spanischen Luchses: Ein Weibchen wird ausgewildert.

Auf der Spur des spanischen Luchses: Ein Weibchen wird ausgewildert.

Foto: Arte Medienkontor

Der iberische Pardelluchs droht auszusterben. Es wäre die erste Raubkatzenart seit dem Säbelzahntiger vor 10.000 Jahren, die von der Erde verschwindet und das in Europa. Die Reportage „Auf der Spur des spanischen Luchses” aus der Reihe „geo Reportage” beleuchtet das Thema. Sie ist am Samstag, 5. Juni, ab 7.05 Uhr auf Arte zu sehen.

Um die Jahrtausendwende wäre der Iberische Luchs, die kleine Schwesternart des Eurasischen Luchses, beinahe ausgestorben. Bevölkerten noch vor wenigen Jahrzehnten mehr als 5000 Tiere unzählige Landstriche Portugals und Spaniens, kommen sie heute in freier Wildbahn nur noch in zwei kleinen Revieren im südspanischen Andalusien vor, und zwar in den Wäldern der Sierra de Andújar und dem Nationalpark Doñana im Mündungsdelta des Guadalquivir am Atlantik.

Um das Aussterben der Raubkatzenart zu verhindern, wurde Europas teuerstes Schutz- und Zuchtprogramm initiiert. Und es zeigt Wirkung. Die Population des Pardelluchses konnte sich in den letzten Jahren auf rund 250 Tiere fast verdoppeln. Trotzdem ist diese Zahl noch immer zu niedrig, um den Genpool der Katzenart dauerhaft als gesund zu bezeichnen. Aufklärungsarbeit, Bau von Luchsbrücken und Tunneln sowie etliche Freilandmaßnahmen kosten viel Geld.

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