Palmas Bürgermeister Mateo Isern bei der Präsentation der Polizeikräfte an der Playa de Palma. | Foto: Rathaus Palma

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Die Zahl der Polizeikräfte auf Mallorca für die Sommersaison 2013 an der Playa de Palma bleibt mit 115 Beamten auf Vorjahresniveau. Gleichwohl können die Einsatzkräfte im Kampf gegen Hütchenspieler und illegale Straßenhändler je nach Bedarf kurzfristig aufgestockt werden, sagte Bürgermeister Mateo Isern am Montag.

"Die Playa de Palma ist eine sichere Tourismusdestination und muss als solche auch erkennbar sein", betonte der Alkalde bei der Präsentation der Polizeikräfte für die anstehende Saison, unter ihnen mobile Einsatzkräfte, berittene Beamte, Hundestaffeln und Kontrolleure im Umweltbereich.

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Die Beamten sollen vor allem die Hütchenspieler ins Visier nehmen, teilte das Rathaus mit. Bereits im Vorjahr seien zwei polizeibekannte Banden mit 25 Mitgliedern von einem Amtsgericht zu kriminellen Organisationen erklärt und und mit Platzverweisen belegt worden. Auch im Falle von fünf notorischen Taschendieben habe die Justiz zu diesem Mittel gegriffen, um die Wiederholungstäter von der Meerespromenade an der Playa fernzuhalten.

Rathaus und Polizei wollen zudem den illegalen ambulanten Handel bekämpfen, auch wenn die gegenwärtige Rechtslage kein härteres Vorgehen zulasse. "Allein in Palma widmen sich 1000 Menschen diesem Geschäft. Das sind mehr, als wir Polizeibeamte haben", sagte Isern. Ziel sei es, neben den Straßenhändlern auch den Betreibern der Warenlager für die illegalen Produkte das Handwerk zu legen.

Im vergangenen Sommer nahm die Polizei in mehr als 6000 Verdachtsfällen Personalien auf und erstattete 541 Anzeigen, fünfmal soviel wie im Jahr 2011.