Kämpft gegen zu viele Terrassen in Palma de Mallorca: Stadträtin Aurora Jhardi.

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Die neue linke Stadtregierung in Palma de Mallorca plant offenbar, die Café-Terrassen auf dem Paseo Borne abzuschaffen. Im Februar 2016 sollen die Außenplätze der Lokale auf der beliebten Flanier- und Einkaufsmeile verschwinden. Die städtische Dezernentin für öffentliche Verwaltung, Aurora Jhardi, sagte: "Der Paseo Borne soll in der nächsten Sommersaison wieder den Einwohnern gehören." Ferner will man im Rathaus die Prachtmeile mit Büchermessen und Kulturveranstaltungen beleben.

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Der neue Bürgermeister José Hila (PSIB) hatte angekündigt, man wolle zwar die Ausdehnung bestehender Terrassen vermeiden, aber keine der Außenplätze schließen. Bei den Terrassen auf dem Paseo Borne handelt es sich nach Angaben der Tageszeitung Ultima Hora aber um ein vierjähriges Pilotprojekt, das im Februar 2016 ausläuft und nicht verlängert werden soll.

Als nächstes, so Jhardi, wolle man die Rambla unter die Lupe nehmen. Auch auf der Allee am oberen Ende der Altstadt gibt es viele Restaurantterrassen. "Dort ist die Situation aber nicht ganz so schlimm, wie auf dem Borne". Vor allem die Tasache, dass Passanten wegen der vielen Tische und Stühle "Schlangenlinien laufen müssen" ist der Stadtregierung ein Dorn im Auge. (cze)