Zwei verwilderte Hunde reißen bei Llucmajor immer wieder Schafe

| | Llucmajor, Mallorca |
Unter den gerissenen Tieren waren auch Lämmer und trächtige Schafe.

Unter den gerissenen Tieren waren auch Lämmer und trächtige Schafe.

Foto: Julio Bastida

Das Blutbad wiederholt sich: Zum fünften Mal innerhalb eines Jahres haben zwei verwilderte mallorquinische Schäferhunde dieselbe Schafherde bei Llucmajor attackiert und bislang 35 Tiere gerissen, darunter Lämmer und trächtige Schafe. Das berichtet die spanische Tageszeitung Ultima Hora am Mittwoch.

Ungeachtet mehrerer Anzeigen bei der Polizei und einer gerichtlichen Verurteilung des Hundebesitzers, gelang es den Hunden erneut auszureißen und über die Herde herzufallen. (ac)

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Megachecker / Vor über 2 Jahren

Die Hundekennzeichnung mittels Chip gibt es auch in Österreich, und sie hat sich bewährt! Aber es gibt zusätzlich auch ein probates Mittel um eine Hundeflut einzudämmen, und das ist eine Hundesteuer in spürbarer Steuerhöhe. Dies wurde vieles eindämmen.

Benno / Vor über 2 Jahren

Hajo Hajo hats völlig richtig dargestellt.. hier muß jeder Spanier min, 1 Hund haben, der aber zumeist alleine ist, gerne auf Etagenwohnungen große Hunde..Wir haben in Sichtweite Bulgaren mit einem Kampfhund.., der kommt niemals raus, lediglich in den Minigarten, der meist auch vollgeschissen ist. Das Theater mit der Tiervermittlung nach D nimmt unerträgliche Ausmaße an, trotz der gestiegenen Flugkosten. Eine gut betuchte Mitarbeiterin vom SOS kauft monatl. für ca. €350 !!Futter für freilaufende Katzen und füttert sie..., allerdings werden diese Tiere zum Glück auch sterilisiert.. Ich halte das alles für mehr als übertrieben...

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Die Hauptursache für den Hundeirrsinn in ganz Spanien sind die fehlen behördlichen Regelungen, z.B. wie sie in DE von den Kommunen angewandt werden. Gäbe es z.B. eine Hundesteuer, die sich je nach Grösse des Tieres richtet, würden sich die Bestände extrem reduzieren. Denn Spanier sind extrem geizig. Ausserdem würde eine Chipspflicht dafür sorgen, dass man Besitzer haftbar machen kann, die ihre Tiere aussetzen. Weniger Hunde sorgen auch dafür dafür, dass man sie nicht mehr exportiert, denn die Tierheime in DE sind eh schon überfüllt und leiden unter mangelnder Finanzierung. Leider lamden viele dieser Importhunde im Tierheim, weil sie nicht mehr sozialisierbar sind bzw. ihre Halter überfordert wind. Wers nicht glaubt, spricht einfach mal mit den Leitern der Tierheime.

Chefkoch / Vor über 2 Jahren

Mich erinnert das Foto frappant an die malloquinische Küche. Lammschulter mit gebackenen Kartoffeln, das Fleisch vorher 24 Stunden in würzige Marinade eingelegt und dann schonend gegart. Das Fleisch ist dann so zart, dass es bei Berührung vom Knochen fällt.

Nadine / Vor über 2 Jahren

Hat jemand auch noch was vernünftiges zum Thema zu sagen ???

Bussibär / Vor über 2 Jahren

Die wollten doch nur spielen.