Eine Stunde Dunkelheit auf Mallorca

| | Palma de Mallorca |
So sah es während der "Earth Hour" im vergangenen Jahr aus: Palmas Kathedrale liegt im Dunkeln.

So sah es während der "Earth Hour" im vergangenen Jahr aus: Palmas Kathedrale liegt im Dunkeln.

Foto: Pere Bota

Auf Mallorca geht das Licht aus. Die Stadt Palma beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der WWF-Aktion "Earth Hour" – am Samstag, 25. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr.

Eine Stunde lang werden wichtige Gebäude in der Balearen-Hauptstadt im Dunkeln liegen und nicht angestrahlt. Dazu zählen die Kathedrale und das Schloss Bellver. Auch am Flughafen soll die Außenbeleuchtung des Terminals ausgeschaltet werden. Ähnliches passiert an anderen Orten.

Man befindet sich auf Mallorca in guter Gesellschaft: Zur WWF-Aktion werden am Samstag rund um den Globus Millionen Menschen für eine Stunde das Licht ausschalten, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Zu den berühmten Bauwerken, die nicht beleuchtet werden, zählen etwa das Opernhaus in Sydney, der Burj Khalifa in Dubai, der Moskauer Kreml, die ägyptischen Pyramiden von Gizeh, die Akropolis in Athen, der Petersdom im Vatikan oder das New Yorker Empire State Building. Mehr als 7000 Städte in 178 Ländern haben ihre Teilnahme zugesagt.

Die "Earth Hour" findet dieses Jahr zum elften Mal statt. Ihren Anfang nahm die Klimaschutzaktion 2007 in Sydney, als mehrere Hunderttausend Australier erstmals gemeinsam für eine Stunde die Lichter ausschalteten. Ab dem darauffolgenden Jahr entwickelte sich die Earth Hour zu einer internationalen Aktion, die mittlerweile auf allen Kontinenten gefeiert wird.

 

Kommentar

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m.sastre / Vor über 4 Jahren

Daran, dass selbst die Scheichs mitmachen, sieht man, wie verlogen das Ganze mal wieder ist. Ein reines PR-Getue, mit der sich der WWF mal wieder ins Gespräch bringen und Spenden generieren will. Der Burj Khalifa in Dubai ist wie alle anderen Gigantomanien (künstliche Inseln im Meer, Skipiste in der Wüste etc.) in der Gegend ein Sinnbild sinnloser Energieverschwendung nur eines Superlativs wegen.