Terror-Anschläge: Auch Mallorca solidarisiert sich

| | Palma, Mallorca |
Vor dem Consolat de Mar wurde der Opfer gedacht.

Vor dem Consolat de Mar wurde der Opfer gedacht.

Foto: Jaume Morey

Auf Mallorca hat man mit Schweigeminuten der Opfer der Terrorakte von Barcelona und Cambrils gedacht. Vor dem Consolat de Mar, dem Sitz der Balearen-Regierung an Palmas Passeig Sagrera versammelten sich diverse Insel-Politiker, allen voran Ministerpräsidentin Francina Armengol.

Auch in vielen Gemeinden der Insel hat es zeitgleich Schweigeminuten gegeben, ebenso im Rest Spaniens.

Zu einer Massenkundgebung wurde die Versammlung auf der Plaça Catalunya in Barcelona, nur wenige Meter entfernt von den Ramblas, wo am Donnerstag nach aktuellem Stand 13 Menschen ihr Leben ließen.

Auf dem großen Platz im Herzen der katalanischen Metropole nahmen auch König Felipe VI., der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy, Kataloniens Regierungschef Carles Puigdemont und die Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, teil.

Nach dem kollektiven Schweigen wurden Rufe laut: „No tinc por!“ („Ich habe keine Angst!“).

Rund um die Plaça Catalunya herrschte wieder die höchste Sicherheitsstufe. Die Polizei führtre diverse Kontrollen durch. Die Bürger waren aufgefordert worden, zu Fuß zu der Schweigeminute zu kommen und sollten Rucksäcke sowie größere Taschen zu Hause lassen.

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Hajo Hajo / Hace over 2 years

Surgut (dpa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat eine Messerattacke mit sieben Verletzten in der sibirischen Ölstadt Sugut am Samstag für sich reklamiert. Der Angreifer habe zu den "Soldaten des Islamischen Staates" gehört, meldete das IS-Sprachrohr Amak.

Hajo Hajo / Hace over 2 years

ines@ was haben Sie für ein Problem zu verstehen, WAS ich sage? Ich sagte nichts anderes, als dass es weitere Anriffe gibt die wieder der vorherigen Art und Weise entsprechen. Also sind überall Nachahmungstäter unterwegs, die sich von den Anschlägen anstiften lassen. sh. auch gerade wieder in Finnland.

Ines / Hace over 2 years

@Hajo Hajo Falls du so etwas suchst und nicht findest: "Der Anschlag auf der Rambla war auch ein Anschlag auf uns", hier lesen: http://www.sueddeutsche.de/politik/terror-in-katalonien-der-anschlag-auf-der-rambla-war-auch-ein-anschlag-auf-uns-1.3633563

Mike / Hace over 2 years

Zitat: "Die 14 und 16 Jahre alten Tatverdächtigen sollten wegen eines Tötungsdelikts dem Haftrichter vorgeführt werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte".

Da fällt einem wenig zu ein.

Zitat: "Die Polizei ging nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass Streitigkeiten unter Geschäftsleuten bei der Tat eine Rolle gespielt habe"

Welchen Geschäften gehen 14- und 16-Jährige eigentlich so nach?

Zutat: "Die beiden mutmaßlichen Täter sind den Angaben nach syrischer Herkunft, kamen vor einem Jahr nach Deutschland und sind polizeibekannt."

Für mich nicht nachvollziehbar, das sog. Schutzsuchende, die Polizeibekannt sind, weiterhin hier sind.

Marc / Hace over 2 years

@Mike - guckst du zum Bleistift hier: http://www.eva-hoegl.de/2017/08/19/persoenliche-erklaerung/

Hajo Hajo / Hace over 2 years

Aktuell, schon wieder Messerstecher unterwegs. http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_81928898/wuppertal-erneute-messerstecherei-mann-in-lebensgefahr.html.

Glaubt jemand noch an die Märchen, die von den Realitätsverweigerern verkündet werden? Es spielt keine Rolle mehr ob die Täter Nachahmer sind und Messer und Fahrzeuge irgendwo in Europa als Mordwaffe benutzen oder sich Waffen und Sprengstoff besorgen. Sie tun das, was in ihrer Heimat "normal" ist um sich Erleichterung zu verschaffen. Mit Mord und Totschlag Probleme lösen. Warum sollten sie sich hier also anders verhalten als sie von Kindheit an gewohnt sind? Nur weil es unserer Kultur nicht entspricht schert sie doch nicht die Bohne. Der Zug ist abgefahren und nicht mehr zurück zu holen. Es ist der Beginn einer selbst verschuldeten Katastrophe. PUNKT !

Mike / Hace over 2 years

Klaus, für was auch immer "Blöd" steht: Ich kann kein "Statement" zitieren, welches ich nicht (offensichtlich im Gegensatz zu dir) gelesen habe. Ich habe Schulz' Stellungnahme bei n-tv gesehen, und mir hier meinen Eindruck dazu erlaubt. Ihr Statement dazu ist für mich neu. Danke dafür, nur für mich nicht glaubwürdig, dass Sie nicht wusste dass auch zu Barcelona eine Stellungnahme abgegeben wird. Das aber nur meine persönlich Einschätzung. Leb damit, oder auch nicht^^

Andreas / Hace over 2 years

Liebe Schönredner, lest dich einfach mal den Artikel der Seyran Ates und fragt Euch ,warum sie in Deutschland(!) 24 Std. Personenschutz benötigt? Wisst Ihr es als "Aussenstehende" ohne Kentnisse besser?

https://www.welt.de/politik/deutschland/article167816938/Solche-Attentate-haben-durchaus-etwas-mit-dem-Islam-zu-tun.html

Andreas / Hace over 2 years

@Kokosmilchfrau Zitat:

"Ich kann das verlogene Gelabere nicht mehr hören! Die gleichen Leute, die jetzt die Opfer angeblich betrauern, haben das Terroristenpack nach Europa gelassen!" Genau so ist es. Und e geht munter weiter,denn der "Islam" heisst ja Frieden und eine Obergrenze wird es mit der intelligentesten Frau Deutschlands nicht geben. Es ist 2vor 12 für die EU.

Klaus A. / Hace over 2 years

@Mike: Wenn du schon BLÖD bemühst, dann aber bitte auch die Stellungnahme der Frau, sonst wäre es nur die halbe Wahrheit: In einem Statement entschuldigt sich die Bundestags-Vize-Fraktionschefin der SPD und erklärt den Mitschnitt: „Es entsetzt mich und macht mich betroffen, dass aufgrund eines unglücklichen Filmausschnitts von mir während eines Pressestatements von Martin Schulz zum Terroranschlag in Barcelona ein falscher Eindruck entsteht. Ich entschuldige mich dafür – bei allen, die mein Verhalten in diesem Ausschnitt verunsichert hat. ... Niemand von denen, die bei seinem Pressestatement hinter unserem Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz standen, konnte zunächst hören, dass er über Barcelona spricht. Ich habe unseren Innensenator Andreas Geisel im Publikum gesehen und ihm zugewunken und ihm mit Gesten bedeutet, zu uns nach vorne zu kommen, weil er später auch reden würde. Erst nach einigen Sätzen haben wir, die hinter Martin Schulz standen, hören können, dass er über den schrecklichen Anschlag von Barcelona spricht.“ Also keine Unterstellungen.