Entsorgung einer Waschmaschine wird teuer

| | Sineu, Mallorca |
Die Waschmaschine steckt im Brunnenschacht fest.

Die Waschmaschine steckt im Brunnenschacht fest.

Foto: U. H.

Das Rathaus von Sineu auf Mallorca hat ein Verfahren gegen einen Bürger eingeleitet, der seine alte Waschmaschine klammheimlich in einem öffentlichen Brunnen entsorgen wollte.

Dem Mann droht nun eine Strafe zwischen 301 und 1500 Euro. Zeugen hatten ihn gesehen, wie er die Waschmaschine in dem Brunnenschacht versenkte, und daraufhin die Behörden informiert.

Die Waschmaschine sank nicht bis zum Boden des Brunnens, sondern blieb unterwegs stecken. Der Umweltfrevler muss jetzt auch für die Bergung der Maschine aufkommen. Da das ein kompliziertes Unterfangen werden kann, dürfte ihn das nochmals eine Stange Geld kosten.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Bettina / Vor über 2 Jahren

Schade das die Sachen nicht brennen, das ist auch so ein Lieblingssport der Insulaner, was da alles verbrannt wurde, dank Benzin und Brandbeschleuniger , war schrecklich 2 Jahre lang direkt mittendrin mit solchen Umweltsündern zu wohnen und zu leben. Die Müllsammelstelle in Son Carrio war das schrecklichste was ich jemals gesehen habe.... Eigentlich neu angelegt, aber was dort alles neben den überfüllten Containern abgeladen wurde, war schrecklich. Die Müllmänner die das aufräumen müssen, sollten dafür mindestens 3 fach entlohnt werden, eine Videoüberwachung der Müllsünder , dann kann man auch diese Löhne bezahlen. Ein Umdenken wird es freiwillig nicht geben, das macht man seit Jahren und den Müll verursachen doch dann die T O U R I S T E N , wer auch sonst?

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Müllbert@ mag ja so sein. Das Problem ist, dass es keine flächendeckenden Wertstoffhöfe gibt und die breite Information und Anregung der Bürger sie zu nützen. Vor allem soll es kostenlos und schnell erreichbar sein, sonst klappt das nicht. Und ob Elektroschrott vom Sperrmüll mitgenommen wird, weiss ich nicht. Gesehen habe ich es noch nie.

Müllbert / Vor über 2 Jahren

Doch , Hajo² , die Entsorgungsstruktur besteht - selbst für Touries wie mich erkennbar . Vielleicht noch nicht flächendeckend ? Wenn man beispielsweise in der Hühnerstadt beim grossen , rostigen Hahn rechts ab geht - also die Ma 2202 Richtung Bucht von Pollensa - kommt man an einer grosszügig angelegten Sammelstelle vorbei . Dorthin tragen würde ich meine alte Waschmaschine allerdings auch nicht - dafür gibt es ja öffentliche Abfuhrtermine . Vielleicht ist deren Raster zu weit ? Auf jeden Fall verdient der Sünder eine passende Knolle , beispielsweise 100 Stunden gemeinnützige Arbeiten ableisten . Wenn möglich : bei der Sperrgutabfuhr .

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Das Problem der illegalen Entsorgung ständig zu beklagen, hilft doch nix. Das Zeug ist nunmal da und muss weg. Kontruktiv also = endlich die fälligen öffentlichen Wertstoffhöfe errichten um dort z.B. Elektroschrott kostenlos entsorgen zu können. Funktioniert doch in DE auch und viele neue Betriebe profitieren von der Weiterverarbeitung. Desgleichen betrifft das fehlende Pfandsystem. Die Dauerkläger GOB und Rathäuser sollten sich endlich nach DE aufmachen und sich dort alle nötigen Verfahren erkären lassen und Unterlagen besorgen, und es dann hier umsetzen. WAS hält die eigentlich auf?

Marco / Vor über 2 Jahren

Wieder so eine Umweltsau. Habe noch nie so viel Gerätemüll der in der Natur entsorgt wird wie hier auf der Insel gesehen.

Tuttifrutti / Vor über 2 Jahren

Das kann garnicht teuer genug werden. Nur wenn es an den Geldbeutel geht lernen die Menschen.