Mehr Edelrestaurants an Palmas Hafenpromenade gefordert

| | Palma de Mallorca |
Die Bürgersteige auf dem Paseo Marítimo in Palma sollen verbreitert werden, damit Fußgänger mehr Freiraum erhalten.

Die Bürgersteige auf dem Paseo Marítimo in Palma sollen verbreitert werden, damit Fußgänger mehr Freiraum erhalten.

Foto: Miquel Ángel Cañellas

Die Hafenpromenade von Palma, der Paseo Marítimo, soll nach dem Willen einer Unternehmerinitiative vor allem im gastronomischen Bereich attraktiver werden. "Es gibt hier viele Schnellimbisse und viele Nachtlokale, aber kaum gehobene Restaurants", sagte der Präsident des mallorquinischen Gastronomieverbandes Alfonso Robledo. So sei die erste Meereslinie in Palma zwar ein Ausgehviertel für Nachtschwärmer, aber tagsüber sei der Paseo Marítimo nahezu verwaist.

Genau dieses gastronomische Ungleichgewicht solle nun in naher Zukunft beseitigt werden. Wie Robledo der spanischen Tageszeitung Ultima Hora sagte, setzten eine Reihe von Hoteliers und Immobilieneigentümer verstärkt auf die Ansiedlung von neuen Lokalen der gehobenen Kategorie. So seien Miet- und Pachtverträge mit den bisherigen Betreibern nicht verlängert worden, um Platz frei zu machen für neue Restaurants.

Die Unternehmerinitiative will mit diesen Maßnahmen den geplanten Umbau der Hafenpromenade begleiten. Wie berichtet, will die Stadt Palma den Verkehr durch den Rückbau der sechsspurigen Hauptstraße reduzieren sowie mehr Raum für Grünzonen und Fußgänger schaffen. Die Unternehmerinitiative will in diesem Sinne auch Gespräche mit der Stadtverwaltung und der Hafenbehörde führen. (as)

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Wurstbert / Vor über 2 Jahren

Die Würstchenbude im Bild kennen wir gut ! Als sie vor ein paar Jahren (endlich ! ) auf den Paseo kam , haben wir uns sehr gefreut . Es vergeht kein Hafenkantenbummel , bei dem wir nicht dort eine leckere Currywurst vernaschen . Äährlich , eh .

Carmen / Vor über 2 Jahren

Man fragt sich, woher diese geplanten high end-Restaurants dann solche beneotigten Mengen professionelles und zumindest auch englischspraches Personal fuer diese anspruchsvolle Klientel hernehmen wollen; zudem bei der bekannten Entlohnung? Ein gelungener Mix aus vielen Niveaus von Gastronomie ist meines Erachtens der sicherste Weg zu einer gemischten und nicht einseitigen Klientel. Beim geplanten Ansinnen bliebe auf jeden Fall das Gros der einheimischen Bevoelkerung und auch der Besucher ausgegrenzt. Auf Dauer kann eine solche Rechnung nicht aufgehen.

MK / Vor über 2 Jahren

Immer nur WUERSTCHENBUDE zieht auch keine Edelurlauber an... ... Mallorca soll Schickimickihochburg werden...