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Rund 1300 Freiwillige haben den heutigen Feiertag (Día de la Hispanidad) genutzt, um nach der tödlichen Flutwelle in Sant Llorenç mitanzupacken. Schon in den frühen Morgenstunden strömten sie in die kleine Stadt. In den ebenfalls von den Überschwemmungen betroffenen Dörfern Canyamel und S'Illot fehlten dagegen Helfer.

Die örtlichen Behörden und Rettungskräfte hatten große Probleme, den Einsatz der freiwilligen Helfer zu koordinieren. Ihre Anzahl übertraf die Erwartungen bei Weitem. Rund 1300 Personen sind in dem von der Flut betroffenen Gebiet im Einsatz.

Schon am Freitagmittag gab der balearische Rettungsdienst bekannt, dass für Samstag und Sonntag ausreichend Helfer vorhanden seien und keine weiteren mehr benötigt würden.

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Die Sammelstelle für Sachspenden wurde von Sant Llorenç nach Manacor verlegt, da die Lagerräume aus allen Nähten platzten. Hilfsgüter werden nach Angaben des balearischen Rettungsdienstes jetzt in der Pfarrkirche Crist Rei de Manacor in der Calle del Ángel (10 bis 13 Uhr und 16 bis 18 Uhr) angenommen.

Auch die Betreiber des Touristenzugs von Palma nach Sóller wollen den Opfern der Überschwemmung unter die Arme greifen und die gesamten Einnahmen vom kommenden Sonntag, 14. Oktober, spenden.

Sebastià Taltavull erklärte am Freitag, dass alle Kollekten des kommenden Wochenendes den von der Katastrophe Betroffenen zugute kommen sollen. Die Diözese von Mallorca richtete außerdem ein Spendenkonto ein. Die Kontonummer lautet: ES29 0061 0022 8500 0974 0213