Prozess mehr als zwei Jahre nach Mord in Port de Pollença

| Pollença, Mallorca |
Blick auf Port de Pollença.

Blick auf Port de Pollença.

Foto: Ultima Hora

Mehr als zwei Jahre nach der Ermordung einer Rumänin in Port de Pollença läuft in Palma de Mallorca der Prozess gegen den geständigen Ehemann. Ioan C. äußerte am Montag, dass er in der Nacht vor der Tat "vier oder fünf Tabletten" geschluckt und "15 Biere" getrunken habe. Der 60-Jährige beantwortete lediglich die Fragen seines Anwalts.

Der Angeklagte war mit Lucía P. seit 1985 verheiratet gewesen. Im Jahr 2006 siedelte sich das Ehepaar auf Mallorca an. Er erstach die Frau am 28. Mai 2016. Diese hatte ihn nur fünf Stunden davor wegen häuslicher Gewalt bei der Guardia Civil in Pollença angezeigt. Der Sohn hatte den Mord noch vergeblich verhindern wollen.

Die Tat hatte spanienweit für Aufsehen gesorgt. Die Staatsanwaltschaft fordert 22 Jahre Haft für Ioan C. und je 100.000 Euro Entschädigung für jeden der Söhne des Paars. Die Verteidigung fordert seinen Freispruch, weil der Mann unter geistiger Umnachtung gelitten haben soll.

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