Falschfahrerin 20 Kilometer auf Inca-Autobahn unterwegs

| | Marratxí, Mallorca |
Zahlreiche Polizeieinheiten machten in der Nacht auf Samstag Jagd auf die Falschfahrerin.

Zahlreiche Polizeieinheiten machten in der Nacht auf Samstag Jagd auf die Falschfahrerin.

Foto: Archiv
Zahlreiche Polizeieinheiten machten in der Nacht auf Samstag Jagd auf die Falschfahrerin.Wurde zufällig zur Unfallzeugin: Ministerpräsidentin Francina Armengol (PSOE).

Eine Falschfahrerin hat in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Verkehrsunfall auf Mallorca verursacht. Wie die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" berichtet, befuhr die 59-jährige aus Lloseta stammende Frau die Inca-Autobahn Ma-13 auf rund 20 Kilometern in entgegengesetzter Richtung.

Ein 26-jähriger Verkehrsteilnehmer konnte der Frau in letzter Sekunde ausweichen, verlor jedoch die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit der Leitplanke. Der Mann erlitt glücklicherweise nur sehr leichte Verletzungen.

Die Geisterfahrerin setzte ihre "Kamikaze-Fahrt" trotz des Unfalls in Höhe des Festival-Parks bei Marratxí noch bis Inca fort, wo sie schließlich festgenommen werden konnte. Ein erster Alkohol- und Drogentest soll negativ ausgefallen sein. Die Polizei ermittelt nun, was die Autofahrerin zu ihrer Tat veranlasst hat.

Kurios: Zur zufälligen Zeugin des Unfalls wurde Ministerpräsidentin Francina Armengol (Sozialisten), die sich auf dem Weg von einer Wahlkampfveranstaltung in Campanet nach Palma befand. Sie half dem verunfallten jungen Mann und beantwortete die Fragen der Polizei in einer gelben Warnweste. (cze)

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I. Dioten / Vor über 2 Jahren

Falls es noch nicht aufgefallen ist: Führerscheine werden auf Mallorca im Zuge der Weihnachtslotterie (El Gordo) und bei den beliebten Dorffesten (Ferias) vergeben. Für alle die bei Verlosungen nicht so viel Glück haben, gibt es noch die Fahrschule. Wer dreimal bei der theoretischen Prüfung durchfällt (zur praktischen schaffen es nur nicht-Insulaner), bekommt den von der Balearenregierung 1996 eingeführten Trostführerschein in blau. Er soll zur Gleichberechtigung mit der genetisch bei weitem nicht so geschädigten Festlandbevölkerung führen sowie Menschen mit Rechs-Linksbeschwerden und gestörter Wahrnehmung Mobilität ermöglichen.