Immer mehr Vergiftungsfälle nach Essen in Sushi-Lokal

| Palma, Mallorca |
Das Sushi-Lokal wurde von den Behörden geschlossen.

Das Sushi-Lokal wurde von den Behörden geschlossen.

Foto: Ultima Hora

Die Vergiftung zahlreicher Gäste des Restaurants Dragon Sushi in der Fußgängerzone Blanquerna in Palma de Mallorca wächst sich zu einem veritablen Skandal aus. Wie das balearische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte, stieg die Zahl der betroffenen Besucher inzwischen auf 51. Es ist auch von Salmonellen die Rede.

Unter den Opfern sollen sich auch spanische Mallorca-Touristen befinden. Es wird mit weiteren Fällen gerechnet, da Kunden offenbar an drei aufeinander folgenden Tagen verdorbene Speisen zu sich nahmen.

Das Restaurant bleibt weiterhin geschlossen, nachdem erhebliche hygienische Defizite entdeckt wurden. Nun haben die Betreiber zehn Tage Zeit, Einwände vorzulegen.

Angesichts der weit gefächerten Speisekarte haben die Inspektoren bislang nicht herausgefunden, welches Lebensmittel verdorben war.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Edgar Marton / Vor 11 Monaten

Nenn mir doch bitte einer mal einen einzigen nachvollziehbaren Grund, warum ich auf, in oder um Mallorca Sushi essen sollte. Reicht die gute katalanische Hausküche denn nicht? Selbst schuld angesicht der Überfrachtung mit asiatischem Billig-Food. Meine letzte Salmonellen Erfahrung reicht 20 Jahre zurück nach Bangkok - und da gehört das auch irgendwie dazu - und selbst schuld war ich auch: Wer isst schon halb rohes Rührei auf einem obskuren Vorstadtmarkt unter einer Eisenbahnbrücke bei 40 Grad ... neben einer toten Katze ... und Chilli tötet eben doch nicht alles. Mögen die Kranken (Gute Besserung) daraus eine sinnvolle Lehre ziehen. Ich habe jedenfalls meine Lektion gelernt ... eine derartige Wiederholung brauht allerdings auf Mallorca keiner....

Peter / Vor 11 Monaten

Marjorcus@ Kontrolle ist selbstverständlich nötig, im Zusammenhang mit Schulungen und Nachweis auf Eignung des Personals. Gastronomie, insbesondere die Küche und der Service sind ein ganz besonders anfälliger Bereich, welcher häufig durch Gleichgültigkeit schnell einen Betrieb in den Ruin treiben kann.

Majorcus / Vor 11 Monaten

@peter: "gesamte Personal auf Eigenverantwortung zu schulen" - eine gute Idee - ebenso wie Kontrollen - wird das auch getan, oder ist Gesundheit der Gäste nicht so wichtig?

peter / Vor 11 Monaten

Majorcus@ Heute wird kontrolliert und was ist morgen oder übermorgen? das ist genau wie mit dem Gesundheitszeugnis, bei der Untersuchung gesund, Tage später krank und vielleicht Träger einer Infektion. Wichtiger ist es das gesamte Personal auf Eigenverantwortung zu schulen und das ständig damit ein gewisser Automatismus eintritt. Dieses ist ein langwieriger aber guter Weg.

Frank Robin / Vor 11 Monaten

Klar - ich mache auch auf Mallorc Urlaub um mal ein leckeres Sushi zu essen.... Und dann noch in so einem Schuppen auf der Touristenmeile. Sushi - ein Lebensmittel dass schon in Deutschlandals kritisch zu betrachten ist. Manche Leute lernen's nie !

Majorcus / Vor 11 Monaten

Wäre interessant zu erfahren, wie oft Küchen pro Jahr von amtlicher Seite kontrolliert werden ...

Nicola / Vor 11 Monaten

Auf dem Markt Olivar in Palma geht es zum Teil auch alles anders als Hygienisch zu. Ich konnte gestern beobachten, wie mit einem Lappen erst der Tresen und dann die Hände abgewischt wurden. Im Anschluss wurde mit den nackten Händen wieder Tappas zubereitet. Das Spiel wiederholte sich einige mal. Wenn man bedenkt das bei uns ein Bäcker die Brötchen nicht mit nackten Händen anpacken darf, macht das bedenklich.

Schmidt / Vor 11 Monaten

Sorry, ich möchte mich berichtigen … Meinte natürlich „auf der Plattform TripAdvisor,“ man kaufe sich ein d … 😉 und offensichtlich war es keine, wie eine dort benannte, "Gastroenteritis", sondern eine Salmonellenvergiftung. Schon eine riesen Abzocke was dort abgeht! Zu viele Menschen halt. Es kommen schließlich jeden Tag „frische Idioten“ auf die Insel, die morgen wieder weg sind. Na, wollen wir hoffen dass diese Gastronomen wenigstens weg vom Fenster sind. Ansonsten Augen auf und vorher Bewertungen anschauen!

Urea / Vor 11 Monaten

Mindestens jeder dritte gastronomische Betrieb bereitet die Mahlzeiten der Gäste in übelst versifften Küchen zu. Hygiene ist eben auch ein Kostenfaktor.

Schmidt / Vor 11 Monaten

Auf der Plattform „Tripavisor“ berichteten zwei spanische Gäste schon am 13.05.19 davon dass sie sich dort eine "Gastroenteritis" eingehandelt hätten. Also muss es in diesem Restaurant schon länger Probleme gegeben haben.