Mallorca-Unwetter brachte 154 Liter Regen pro Quadratmeter

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So sah es nach dem Unwetter nahe Pollença aus.

So sah es nach dem Unwetter nahe Pollença aus.

Foto: Ultima Hora

Nach örtlich sintflutartigen Regenfällen am Dienstag hat der Mittwoch auf Mallorca windstill und sonnig bei erheblich frischeren Temperaturen begonnen. Zwar wurde für den Mittwochmittag eine Wetterverschlechterung prognostiziert, doch die trat bis zum späten Nachmittag nicht ein. Allerdings frischte der Wind spürbar auf. Es galt am Mittwoch zunächst auf dem gesamten Gebiet der Balearen Warnstufe Orange, am Vormittag wurde sie jedoch auf Gelb heruntergestuft. Bis Donnerstag erholen sich die Temperaturen langsam wieder und steigen auf wieder angenehme warme 28 Grad.

Besonders regenreich war der Dienstag in der Serra de Tramuntana: In Escorca fielen über 86 Liter auf den Quadratmeter, am Kloster Lluc waren es sogar 154. Woanders jedoch regnete es nicht so viel, wie etwa in Sineu, wo nur 0,6 Liter fielen, oder in Campos mit 0,4 Litern. In Lloret de Vistalegre gingen eiergroße Hagelkörner nieder.

Wegen der Wetterkapriolen wurde in 19 Mallorca-Gemeinden der für Mittwoch vorgesehene Beginn der Schule abgesagt. Einige Sturzbäche traten am Dienstag über die Ufer, etwa der Torrent de Sa Mosquera in Caimari, der Torrent Petit in Selva und der Torrent de Sant Jordi in Pollença. In Campanet wurden einige Autos von Wassermassen überspült. Ansonsten stürzten zahlreiche Bäume um und es fielen Äste auf die Straßen.

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Majorcus / Vor 3 Tage

@Toni Paul: Trauen Sie sich zu www.scientists4future.org/stellungnahme/fakten/ ? @Andrew: Sie haben völlig Recht, wir müssen mit SEHR, SEHR gutem Vorbild VORANgehen, sonst ist der Planet möglicherwise in 150 Jahren für Menschen nicht mehr bewohnbar. Quelle: www.futurezone.de/science/article216490639/Ist-unser-Planet-am-Ende-Eventuell-bleiben-uns-nur-noch-140-Jahre.html Der für Sie anscheinend „blitzartige Klimahype” ist möglicherweise der Tatsache geschuldt, dass das Kyoto-Protokoll (11.12.1997) nicht bekannt ist … Details: https://de.wikipedia.org/wiki/Kyoto-Protokoll

Andrew / Vor 3 Tage

@Falo Das werden wir hier in Europa mit unseren kaum nennenswerten Umweltverschmutzungen und relativ eringen CO2 Mengen nicht verhindern. Auch mit zusätzlichen Steuern nicht. Aber China, USA , Indien , vor allem Brasilien und angrenzende Länder , die die "Lungen der Erde" gnadenlos abholzen , die sind in der Pflicht. Leider zeigen die uns aus wirtschaftlichen Gründen die rote Karte. Deutschland oder Spanien hier überhaupt als Problem anzusehen, ist ein Witz. So, als ob die Mücke den Elefanten wegen seinen Abgasen anpinkeln will. Zum Anderen ist m. A. n. der nun blitzartige Klimahype nur eine Generierung von Steuern, da die Kosten durch die Migrantenströme enorm sind und noch weiter wachsen und natürlich nun der Steuerzahler wieder bluten soll. Ich frage mich, wo denn die Ökosteuer, die Mineralölsteuer und die EEG-Umlage der letzten Jahre(zehnte) geblieben sind. Bei Beratern(!) , der "Spezialisten" ,die uns regieren und in der automatischen Anpassung der Gehälter und der riesigen Pensionskassen der Länder und der EU.

Falo / Vor 3 Tage

@Toni Paul

Sie werden wohl nicht drumm herumkommen.

https://www.independent.co.uk/news/world/americas/extreme-weather-hurricane-florence-refugees-dorian-world-a9103216.html

Hier noch die Uebersetzung der Ueberschrift" Im ersten Halbjahr 2019 wurden fast doppelt so viele Menschen durch Wetter zur Flucht gezwungen als durch Krieg.

Es ist schon klar, dass Sie das alles lieber nicht wissen wollen.

Toni Paul / Vor 4 Tage

Ich kann diesen grünen Scheiss nicht mehr lesen....bitte belästige andere mit der immer gleichen Leier....

Majorcus / Vor 4 Tage

In Folge des Klimawandels ist in Zukunft auf der Basis wissenschaftlicher Studien aller Wahrscheinlichkeit nach häufiger mit Extremwetter-Ereignissen und dem entsprechenden Schäden an Menschen und Sachen zu rechnen. "Mutter Natur" reagiert auf die anthropogen Veränderungen wie z.B. die massenhafte Freisetzung klimaschädlicher Gase - die Natur verhandelt nicht, sie reagiert rücksichtslos und gewaltig.

Mats / Vor 5 Tage

Ja, aber die damit eingehende Zerstörung ist weniger schön @Hajo und @Harnstoff

Thomas Berthold / Vor 5 Tage

Ja prima Hajo. Die Insel ist teilweise am absaufen . Die Natur hat ein einsehen. Danke Mutter Natur

Urea / Vor 5 Tage

Der Wasserpegel im Stausee ist um mehr als 2m gestiegen.

Hajo Hajo / Vor 5 Tage

Prima, das Wasser ist doch knapp und die Natur hat ein Einsehen.