Nächtliches Gewitter-Chaos sucht Mallorca heim

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Es ging laut und feucht zu.

Es ging laut und feucht zu.

Foto: Ultima Hora
Es ging laut und feucht zu.Tausende Blitze wurden registriert.Unter Wasser gesetztes Erdgeschoss.Angesammeltes Regenwasser bei Vilafranca.Kaum wieder zu erkennen: die nunmehr braune Bucht von Sóller nach dem Unwetter.

Die Menschen auf Mallorca haben in der Nacht zum Mittwoch ein selten gesehenes Naturschauspiel erlebt. Dutzende Gewitter reihten sich aneinander, es regnete fast ohne Unterlass. Laut dem Wetterdienst Aemet wurden in wenigen Stunden mehr als 8000 Blitze gezählt.

Dazu wehten zeitweise starke Windböen, die am Puig d'Alfabia über 91 Stundenkilometer erreichten. Auch in niedrigen Lagen wie etwa Santanyí wehte der Wind mit über 60 km/h ausgesprochen stark. Es wurden große Regenmengen registriert, etwa 96 Liter auf den Quadratmeter bis 7 Uhr morgens in Santa Maria del Camí.

Auf Mallorca gilt deswegen weiterhin die Warnstufe Orange. Die Balearen-Regierung dekretierte den Schweregrad 1. Der Inselrat warnte eindringlich davor, auf bestimmten Straßen mit dem Auto zu fahren. Auch größere landwirtschaftlich genutzte Flächen wurden überschwemmt.

Das Chaos begann am Dienstagabend gegen 22 Uhr, als die ersten Gewitter vom Südwesten her die Insel erreichten. Danach ging es stürmisch und regnerisch bis in den Mittwochmorgen hinein weiter.

Die Lage sollte sich am Mittwochmittag beruhigen, dann wird wieder mit sonnigen Abschnitten gerechnet. Am Donnerstag allerdings droht weiterer Regen. (it)

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Falo / Vor 8 Monaten

Ja. Majorcus. Es gib diese Studien von der UIB unter anderem. Die meissten Publikationen gibt es in Englsch und Spanisch. Es gibt sogar eine Arbeutsgruppe zum Extremwetter., und Urasachen und Impact von Extremwetter im mwestlichen Mittelmeer und ein interdisziplinaeres Institut zum Klimawandel. Die UIB hat dabei internatinal einen guten Ruf. Letzte Studien ueber Urban Heat Islands (Geoograph Gabriel Alomar Garaau, 2018) sind auch recht interessant zu lokalen Themen.

Die Menge von verfuegbarer wissenschaftlicher und aktueller Literatur ist enorm.

Falo / Vor 8 Monaten

Tut man ja, Frauke. Und Extremwetter wird eban auch als solches beschrieben. Sobald der Gewoehnungseffekt eintritt wird man das Extremwetter als neue Normalitaet betrachten und dann koennen Sie die Effekte immer noch versuchen kleinzureden. Es gibt also berechtigte Hoffnung, dass vorsaetzliche Ignoranz sich durchsetzen wird - ohne Ruecksicht auf Verluste.

Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

Frauke@ stimme voll und ganz zu. Leider muß immer wieder Unfrieden durch unnütze Schlagzeilen gemacht werden.

Metti / Vor 8 Monaten

Weil die Klimaschützer nun jedes Wetterphänomen, egal was, für Auswirkung des Klimawandel halten und es gern auch so kommentieren

Klaus / Vor 8 Monaten

Bei uns in Deutschland geht es am Freitag,Samstag, Sonntag auch los mit Regen ohne Ende und schweren Stürmen bis zu 100 Kmh. in ganz Mittel und Südeuropa spielt das Wetter verrückt. Die Welt geht dem Ende entgegen langsam aber sicher!

Frauke / Vor 8 Monaten

Gewitter-Chaos, Hitze-Keule, Kälte-Keule usw. Warum kann man nicht einfach normales Wetter auch normal kommentieren?

Majorcus / Vor 8 Monaten

Hauptsache, es hat keine Personen-Schäden gegeben! Gibt es eigentlich Aufzeichnungen von ortsansässigen, wissenschaftlich arbeitenden Instituten, ob sich Häufigkeit und Intensität der Extremwetter-Ereignisse seit Beginn der Aufzeichnungen verändert haben?