Meer überspült Urlauberstrand von Cala Millor völlig

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So sah es am Dienstag am Strand von Cala Millor aus.

So sah es am Dienstag am Strand von Cala Millor aus.

Foto: Ultima Hora

Das Sturmtief "Gloria" hat viele Strände im Osten von Mallorca am Dienstag völlig überspült. Betroffen waren die Gemeinden Manacor, Sant Llorenç, Son Servera und Capdepera. Der bei Urlaubern beliebte Strand von Cala Millor war zeitweise gar nicht mehr zu sehen. In Cala Figuera, Porto Cristo, Cala Morlanda, s'Illot und Sa Coma kam es zu sogenannten "Rissagas", also Mini-Tsunamis.

Am Dienstag wurde anders als an den vorherigen Tagen Schlammregen registriert. Am ergiebigsten war der Niederschlag am Kloster Lluc, in Pollença und in der Serra de Tramuntana. Dort fielen mehr als 20 Liter auf den Quadratmeter. Die stärksten Windböen wurden mit mehr als 100 km/h in der Serra d'Alfabia gemessen. 91 waren es in Capdepera, 86 in Port de Pollença und 85 in Portocolom.

Am Mittwoch war es weiterhin vielerorts stark bewölkt, doch Niederschlag fiel nur tröpfchenweise. Für den Abend waren weitere Schauer vorausgesagt. Nur noch zwei Straßen sind unpassierbar, nämlich die Ma-2100 zwischen Alaró und Orient und die Route durch das Feuchtgebiet Albufera (Ma-3433). Am Donnerstag soll sich zunehmend die Sonne blicken lassen. (it)

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Majorcus / Vor 28 Tage

@Metti: Ich betreibe keine Schwarzmalerie, sondern gebe lediglich die Ergebnisse der Wissenschaft und die darauf folgenden Handlungsempfehlungen wieder. Außerdem ist es nicht meine Insel - die gehört in erster Linie den nachfolgenden Generationen.

Metti / Vor 1 Monat

Majorcus: deine Schwarzmalerei soll auf deutsch heißen: ihr Touris bleibt doch endlich von meiner Insel weg..

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Norddeutschland und die Niederlande haben ihre Hausaufgaben gemacht und je mögliche Vorsorge getroffen um gegen solche Fluten geschützt zu sein.Und genau darauf kommt es an und kein Gelaber ohne Lösungen, geschweige daran mit arbeiten zu wollen. Plakate und tolle Sprüche sind keine Lösungen sondern inhaltloses Geschwätz.

Wenn die Mitarbeiter bei Krupp, BMW oder AUDI so denken würden, gäbe es diese Firmen nicht mehr. "Kaizen" Veränderung zum Besseren, ist was Japan auszeichnet. Sie reagieren sofort und in sozialem Zusammenhalt. Bei BMW heisst das KVP. "Kontinuierlicher Verbesserungsprozess" der von den Mitarbeitern selbst ausgeht und mit Prämien belohnt wird. Diese Mitarbeiter arbeiten noch der ebenfalls japanischen Indentifizierung mit dem Unternehmen "Corporate Identity". Zu Deutsch etwa " Meine Firma, mein Arbeitsziel, mein gesichertes Leben und das meiner Familie".

Von Beamten wohl eher nicht zu erwarten. So auch nicht auf Mallorca. Womin sich alles erklärt.

Majorcus / Vor 1 Monat

"Jetzt stellt Euch vor, diese Gewalten kommen wieder zurück," das wird in Zukunft öfter und noch heftiger passieren ...

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Interessante Fakten der Vorzeit =

Wer auf der Insel schon öfter unterwegs war und in Buchten und an langen Sandstränden weiter zurück die riesen Dünen gesehen hat, z.B. Cala Mesquida, sollte jetzt mal darüber nach denken, wieso es sie in dieser Größe überhaupt gibt? Es müssen so gewaltige Wellen und Stürme gewesen sein, gegen die heutigen ein lGeplätscher ist. Damals hatten sie aber freien Auslauf und prallten nicht auf Bebauung.

Jetzt stellt Euch vor, diese Gewalten kommen wieder zurück, was dann erst passiert? 1953 und 1962 traf es die Küste der Nordsee. Holland und Hamburg gingen unter.

Schaut mal Liste von "Medicanes" im Mittlemeer = WIKI

Ich war das erste mal mit der Spantax auf der Insel. Die Playa de Palma war ein natürlicher unbefestigter 6 Km Sandstrand mit vielen Dünen bis weit hinter. Bis zur heutigen Autobahn.. Von Can Pastilla bis S'Arenal gab es einige Dörfer der Fischer. Ortsnamen gibt es noch bis heute. Zusammen hängende Bebauung wurde gerade begonnen. Typische Kästen der 70er.. Von den Dünen sieht man nur noch ein par wenige in der Grünanlage Höhe Balneario 9.* vorm Asadito. Alle anderen wurden abgetragen um Hotels zu bauen. bei Bauten weiter hinten kommt der Sand wieder ans Licht.

Jetzt fragt Euch mal warum man heute ein solches Geschrei verbreitet? Ich denke das ist der endlosen Kommunikation geschuldet, die es damals nicht gab. Über Radio wurde man kurzatmig in Kenntnis gesetzt und das wars dann auch.

Eines der alten Flugzeuge, eine Convair, steht bis heute am alten* Flughafen von Palma de Mallorca. Mit der wurden die "Putzfrauen" auf die Insel geflogen, wie gespottet wurde.

Thorsten / Vor 1 Monat

Unglaublich! Letzte Woche sind wir da bei strahlendem Sonnenschein noch lang spaziert.