11 Gemeinden auf Mallorca noch ohne Biomüll-Trennung

| | Palma, Mallorca |
In vielen Orten ist die Mülltrennung längst selbstverständlich.

In vielen Orten ist die Mülltrennung längst selbstverständlich.

Foto: J. M. Sastre

In elf Gemeinden der Insel gibt es noch immer keine Biomüll-Trennung. Dabei gilt gerade diese als wichtigster Schritt, um die Recycling-Ziele der Europäischen Union von 50 Prozent zu erreichen. Das schreibt die MM-Schwesterzeitung „Ultima Hora”.

Gemeinden, die eine Biomüll-Tonne haben, erreichen einer Studie zufolge deutlich bessere Recycling-Quoten als jene, in denen eine solche Trennung nicht erfolgt.

Auf der „schwarzen Liste” stehen derzeit noch Sóller, Sa Pobla, Alcúdia, Banyalbufar, Deià, Pollença, Escorca, Estellencs, Fornalutx, Llucmajor und Marratxí.S óller, Marratxí, Alcúdia und Llucmajor wollen in diesem Jahr eine Trennung des Biomülls vom Hausmüll einführen. „Es liegt dennoch viel Arbeit vor uns”, sagt Aurora Ribot, Umwelt- und Recycling-Expertin des Inselrats. (red)

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wala / Vor 1 Monat

@Mallorcus " Wenn eine weitreichende Entnazifizierung oder der Verzicht auf Plastiktüten in Tansania (2005), Ruanda (2006) und Kenia (2017) möglich ist, sollte hier auch 100 % Bio-Tonnen möglich sein."

Haben Sie Ihre Medikamente nicht bekommen? Entnazifizierung in diesem Zusammenhang als Argument zu bringen?

Als Entnazifizierung wird die ab Juli 1945 umgesetzte Politik der Vier Mächte bezeichnet, die darauf abzielte, die deutsche und österreichische Gesellschaft, Kultur, Presse, Ökonomie, Justiz und Politik von allen Einflüssen des Nationalsozialismus zu befreien.

FCB-Fan / Vor 1 Monat

Am Mittelmeer kann man auf einer Motorhaube im Hochsommer leicht ein Spiegelei braten. Wie heiß kann es dann in den Biotonnen werden, wenn die Sonne drauf knallt. Den Gestank möchte ich nicht erleben. Ekelhaft.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Mallorcus belehren Sie sich zuerst mal selbst. Schon wieder Brett vorm Kopf? Hier gehts um Hitze auf einer MittelmeerInsel, die im Sommer weit höre Sonnentemperaturen hat als in DE. Ausserdem um Insekten und Ungezieferbefall am Ort der Sammlung. Dazu um den Gestank aus der Verwertungs- und Kompostieranlage den man niemanden zumuten kann. WER wäscht die Tonnen wieder sauber und wohin läuft das Abwasser? In den Kanal damit sich Kakerlaken freuen?

Und damit sies endlich kapieren = Kompostierung erzeugt den Klimakiller No. 1, Methan. 25-mal so schädlich wie CO2. Ebenfalls Amoniak.

www.nr-kurier.de › artikel › 70138-gestank-aus-kompostieranlage-wi...

www.lfu.bayern.de › buerger › doc › uw_30_kompostierung_hygiene

Kompostierung - Hygienische Aspekte - LfU Bayern - Bayern.de PDF....Mögliche Allergene bei der Kompostierung sind insbesondere Pilzsporen. ... Beschwerden führen; dieses Problem tritt jedoch nur bei Kompostieranlagen.

Ich glaube nicht, dass jemand hier qualifziert ist das Deutsche System zu übernehmen, wo alle diese Dinge geregelt sind. Vor allem wer legt die Abstandsflächen fest???

Metti / Vor 1 Monat

Majorcus: ups, mal wieder ein brauchbarer Post von dir. Du überraschst einen. Arta war mit eines der ersten Orte, die die öffendlichen Tonnen abgeschaft und die "Sammeltage" eingeführt hat. Bei der Sortierung sind wir mit auf den ersten Plätzen. Ja Hajo, auch ohne Ratten. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, gewöhnt sich auch an sowas. Man kann den Tarif der Müllabgabe reduzieren, in dem man zustimmt, das sein Müll stichprobenartig kontrolliert wird. Ich finde es so nicht verkehrt..

Majorcus / Vor 1 Monat

42 von 53 Verwaltungseinheiten, 79 % betrieben also schon heute Bio-Rohstoff-Trennung. Ob die 11 Gemeinden von den 42 lernen könnten? HajoHajo’s Wortwahl belegt altertümliche Vorstellungen von "Müll" statt Kreislauf-Wirtschaft. Es handelt sich um wiederverwertbare Rohstoffe; z.B. werden aus dem Inhalt der Bio-Tonnen „Münchner Erden“ gewonnen und als Alternative zu Torf verkauft. Seine phlegmatische Einstellung aus den letzten Jahrtausend: man könne aus Bequemlichkeit nichts ändern … Wenn eine weitreichende Entnazifizierung oder der Verzicht auf Plastiktüten in Tansania (2005), Ruanda (2006) und Kenia (2017) möglich ist, sollte hier auch 100 % Bio-Tonnen möglich sein. Schulunterricht & jede Behörden-Vorsprache bieten Gelegenheiten, um auf die Bevölkerung durch Wissen Einfluss zu nehmen. Kinder könnten Ihre Selfies beim (sams)täglichen Einwerfen der häuslichen Bio-Wertstoffe posten. Abgaben bzw. Boni für positives Verhalten ist ebenso denkbar, wie eine Weiterentwicklung zu wesentlich mehr bzw. bis zu hauseigenen Tonnen. Einfach von positiven Beispielen weltweit lernen – statt einem trägen „geht nicht“ …

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Das sollten sie hier auf einer Insel im Mittelmeer dringend unterlassen. Es ist hier zu heiß. Und wenn sie weiter Ratten und Kakerlaken haben wollen, bitte schön, aber dann nicht wieder klagen.

Desweiteren ist zu fragen, WO und WIE wollen sie diese Abfälle dann entsorgen ohne dass sich Bewohner über den entzlichen Gestank einer entsprechenden Anlage beklagen? Wir sind hier auf einer Insel mit beschränkter Fläche.

Es wird sowieso nicht klappen, da die Verbraucher sich nicht daran halten werden WAS Bioabfall sein darf und was nicht. Bioabfall muß in Zeitungspapier und nicht in Plastiktüten verpackt werden. Denn sonst gibt es ein neues Problem bei der Verwertungt.. In München laufen Inspektoren vor der Leerung herum und prüfen den Inahlt der Tonnen. Es kann passieren das eine rote Banderole drumrum kommt und die Leerung nicht erfolgt. Ausserdem, wer wäscht die Tonnen nach der Entleerung?

Ich glaube nicht, dass jemand hier qualifziert ist das Deutsche System zu übernehmen, wo alle diese Dinge geregelt sind.