Unmut unter Gastwirten wegen Terrassenzelt-Verbot

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Solche Zelte will die Stadt Palma nicht mehr erlauben.

Solche Zelte will die Stadt Palma nicht mehr erlauben.

Foto: Ultima Hora

Nach der Anweisung der Stadtverwaltung von Palma de Mallorca, dass bis zum 5. März sämtliche Terrassenzelte zu verschwinden haben, regt sich steigender Unmut unter Gastwirten. Es werde weniger Einnahmen, weniger Kunden und mehr Entlassungen geben, ist das Ergebnis einer Umfrage der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" unter Wirten. 127 Lokale sind von der Verordnung betroffen.

Mehrere Betreiber in der beliebten Fußgängerzone Blanquerna spielen dem Bericht vom Dienstag zufolge mit dem Gedanken, ihre Restaurants und Bars zu schließen. Zwar seien Windschutzeinrichtungen und Schirme erlaubt, doch die dürften nicht im Boden befestigt werden. Das sehen viele Wirte als völlig sinnlos an.

Die Stadt will mit den Maßnahmen ihren Einwohnern wieder "mehr Bewegungsfreiheit" auf Bürgersteigen und in Fußgängerzonen geben. (it)

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Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Man kann natürlich auch folgendes machen, einfach Pacht pro Qm verlagen und den Preis extrem hoch ansetzen. Dann hört sich das von ganz alleine auf, weils zu teuer wäre. Es liegt also ganz bei der Kommune die das Nutzungsrecht vergibt oder nicht.

rokl / Vor 5 Monaten

Früher ging es auch ohne Zelte und keiner der Wirte ist verhungert. Ich möchte da nicht sitzen und irgendwie muss man den Raffkes die Grenzen aufzeigen.

petkett / Vor 5 Monaten

Wildes Camping ist doch auf Mallorca verboten. Wieso dürfen Wirte oder solche die es gerne sein möchten so etwas tun? Ich sehe auch keinen Unterschied ob Camping oder nicht. Durchgreifen ohne wenn und aber. Es darf auch keine Ausnahmen geben z.B., ich bin Mallorquiner.

Darkaa / Vor 5 Monaten

Sieht wirklich nicht schön aus, diese Wohnwagenvorbauten. Wenn diverse Lokale schließen wollen, sind bestimmt genügend andere Gastwirte da, die bleiben. Und auch für die geschlossenen Lokale werden sich sehr schnell neue Wirte finden😉 Ohne diesen Krempel, wird es auf jedenfall netter Ausehen!

Majorcus / Vor 5 Monaten

Letztlich stehen die Interessen des Bürgers den Geschäftsinteressen der Besitzer gegenüber - zu einer salomonischen Regelung sollte auf jeden Fall eine umsatzabhängige Pacht gehören. Durch diese Einnahmen könnte mehr Grün in der Stadt finanziert werden, umd das Stadtklima zu verbessern, davon haben Alle etwas.

Cory Ander / Vor 5 Monaten

Man könnte ja auch einheitliche Zelte (gleiche Breite) und in vorgeschriebenen Design während der Nebensaison erlauben. Dies würde das optische Gesamtbild nicht so stören und indem man die maximale Breite vorgibt, dürfte auch noch Platz für die Fußgänger bleiben. Dass die Betroffenen diese Aktion als geschäftsschädigend empfinden, kann ich sehr wohl nahvollziehen. Hier sollte das absolute Verbot überdacht werden.

Uschi / Vor 5 Monaten

Diese unansehnlichen Zirkuszelte müssen nicht sein.

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Schaut Euch das mal an da oben. Ist das ein Campingplatz oder was? OK, sollen sie schliesen sind genug andere da. Brauchte man früher auch nicht. Und Pacht zahlen sie auch nicht.