Mottenplage bedroht Tomatenernte

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Ursprünglich stammt der Schädling aus Südamerika.

Ursprünglich stammt der Schädling aus Südamerika.

Foto: J.SOCIES

Der warme Winter war ein idealer Nährboden für die Tomatenminiermotten. Vor allem auf den Tomatenanpflanzungen um Sineu haben sich die Schädlinge rege vermehrt. Die Landwirte rechnen mit erheblichen Ernteeinbußen.

Der Schädling (tuta absoluta) wurde erstmals 2008 auf Mallorca nachgewiesen. Er ernährt sich auch von anderen Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Auberginen oder Gemüsepaprika, sein Lieblingswirt ist aber die Tomate.

In den vergangenen Jahren tauchte er zwar immer wieder auf, der Befall blieb jedoch in einem kontrollierbaren Ausmaß. Seit dem vergangenen Sommer haben sich die Schädlinge aus der Familie der Palpenmotten überdurchschnittlich stark vermehrt. Grund seien die Resistenz gegen Insektizide und die im Zuge des Klimawandels steigenden Temperaturen, hieß es.

Vor allem in Gewächshäusern sei die Lage katastrophal, erklärte Jaume Pocoví vom Bauernverband. Der Verband emfpiehlt, die befallenen Tomatenstauden herauszureißen und zu verbrennen.

Tomaten zählen zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen Mallorcas. Nach Angaben der Balearen-Regierung werden jedes Jahr mehr als 8,7 Tonnen geerntet.

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Fakten, statt Klimagedöhns, Zitate auszugsweise WIKI =

""Die Tomatenminiermotte (Tuta absoluta), ein Schädling hauptsächlich an Tomate, ist eine Schmetterlingsart aus der Familie der Palpenmotten (Gelechiidae). Sie wird auch Südamerikanische Tomatenmotte oder Tomatenblattminierer genannt.

In Mitteleuropa sind die Temperaturen im Winter im Freien zu tief. So kann die Motte im Freiland nicht überwintern. Gewächshäuser bieten jedoch mit Ganzjahreskulturen und weil sie den Winter über frostfrei gehalten werden gleichmäßig warme Bedingungen, in denen die Tiere den Winter überstehen können. Deshalb kommt in Südamerika ab 1000 Meter über dem Meer keine Tomatenminiermotte mehr vor, weil dort die Temperaturen zu niedrig sind.""" Zitate Ende.

Fazit = Sie könnte auch auf Island existieren. Mit Klimawandel hat das also gar nichts zu tun, dass sie hier ist wie auch die Tigermücke, aber mit der Globalisierung. Denn sie ist eingeschleppt, wie so vieles andere auch. Gewächshäuser gibt es auch im Norden der Halbkugel. Da rund ums Mittelmeer natürliche Lebensräume bestehen, kann sie sich hier also vermehren. Also bitte aufhören mit dem ganzen Klimawandel-Gedöhns, sondern die Kontrollen verstärken über all dort, wo diese Gefahren der Einschleppung bestehen.