Mallorca und das Coronavirus: Update 3. April

| |
Ein Lazarett auf dem spanischen Festland.

Ein Lazarett auf dem spanischen Festland.

Foto: Ultima Hora

Die Coronakrise hält die Menschen auch auf Mallorca nach wie vor in ihrem Bann. Zwar kann die Zunahme der neuen Fälle nicht mehr als galoppierend bezeichnet werden, doch eine Trendwende ist noch immer nicht in Sicht. In ganz Spanien starben erneut fast 1000 Menschen in 24 Stunden, bei den Krankheitsfällen überholte das Land Italien.

Spanien hat jetzt mehr Corona-Fälle als Italien

Jetzt ist es offiziell: Kein Land in Europa ist stärker vom Coronavirus betroffen als Spanien. Wie die Gesundheitsbehörde am Freitagmorgen verkündete, sind bisher 117.710 positive Fälle gezählt worden. In Italien sind es gut 115.000. Auch in den vergangenen 24 Stunden starben in Spanien wieder 932 Menschen mit dem Virus.

Zwölf weitere Coronatote auf den Balearen

Die balearischen Gesundheitsbehörden haben die Gesamtzahl der Coronatoten von 57 am Donnerstag auf 69 am Freitag erhöht. Die zwölf Patienten starben den Angaben zufolge aber nicht innerhalb von 24 Stunden, sondern vom 29. März bis zum 1. April. Mit acht Coronatoten war der Mittwoch bislang der Tag mit den meisten Toten.

53 neue Corona-Fälle auf Balearen registriert

Die Zahl der neuen Corona-Fälle auf den Balearen steigt weiter deutlich, hält sich aber im Rahmen der vergangenen Tage. Die Gesundheitsbehörden nannten die Zahl 53. Am Donnerstag hatte es 73 gegeben nach 62 am Mittwoch, 69 am Dienstag und 42 am Montag.

Flugreisende: Quarantäne-Pflicht in Deutschland?

Wer von Mallorca nach Deutschland fliegt, muss sich künftig wegen der Coronakrise auf eine Quarantänepflicht einstellen. Bundesinnenminister Horst Seehofer denke darüber nach, berichtet der "Spiegel". Darüber und über einen Vorschlag zu mehr Grenzkontrollen soll das Krisenkabinett am Montag beraten.

Spaziergänger in Palma von Polizisten abgeführt

Die Sicherheitskräfte gehen immer riguroser gegen Personen vor, die die Ausgangssperre ignorieren. Am Mittwochnachmittag wurde in Palma de Mallorca ein Ehepaar abgeführt, das gar nicht in der Stadt wohnt, sondern aus einem mehrere Kilometer weit entfernten Dorf stammt und offenbar zum Spazierengehen in die Hauptstadt gekommen war.

Hotelverband Fehm macht Hoffnung auf Mallorca

Mit einer neuen Kampagne macht Mallorcas Hotelverband Fehm den Menschen Hoffnung. Unter #DieSonneWirdWiederScheinen versuchen die Hoteliers, den Menschen eine baldige Rückkehr auf die coronabedingt momentan völlig leere Insel schmackhaft zu machen.

Nachbar denunziert Vilafranca-Bürgermeister

Die Guardia Civil hat den Bürgermeister von Mallorcas Melonendorf Vilafranca de Bonany angezeigt, weil dieser an einem angeblichen "Fest" teilnahm. Gegenüber der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" bezeichnete Montserrat Rosselló die vorgebliche Festivität während des Alarmzustandes als Treffen. Jetzt droht ihm und drei weiteren Männern ein hohes Bußgeld.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Falko Diener / Vor 1 Monat

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/pedro-sanchez-fordert-eine-europaeische-kriegswirtschaft-16712233.html?GEPC=s2&fbclid=IwAR2LT-FL7kOtHyh-2OpqHwv_MpE6M4sswU3k2yqeAJmaUWCycN8iAfEd65I