Mallorca und das Coronavirus: Update 8. April

| |
Blick auf das Klinikum Son Espases.

Blick auf das Klinikum Son Espases.

Foto: Ultima Hora

Auf den Balearen hält sich die Coronalage relativ stabil. Das heißt, dass die Zunahme der neuen Fälle in einem gewissen Rahmen. Das gilt auch weiter für Gesantspanien, wenn auch in einem viel größeren Ausmaß.

43 weitere Corona-Fälle auf Balearen

Auf den Balearen steigt weiterhin die Zahl der neuen Corona-Fälle, wenn auch nicht in so hohem Maße wie am Dienstag. Am Mittwoch nannten die Gesundheitsbehörden die Zahl 43, am Dienstag waren es 49. Damit gibt es nunmehr 1412 Fälle auf den Inseln.

757 weitere Tote in Gesamtspanien

Spanienweit ist die Lage weiterhin dramatischer: 757 weitere Tote wurden am Mittwoch bekanntgegeben, am Vortag waren es 743 gewesen. Damit beträgt die Zahl der Verstorbenen nunmehr 14.555.

Ministerin spricht von Lockerungen ab dem 26. April

Die Stimmen aus der spanischen Regierung, die Bevölkerung auf die Zeit nach der Corona-phase vorzubereiten, mehren sich. Finanzministerin María Jesús Montero sagte am Mittwoch, dass die Menschen nach dem 26. April wieder ihr "normales Leben" zurückgewinnen würden. Dennoch werde es weitere Restriktionen im öffentlichen Raum geben. Klar sei nur, dass der Alarmzustand bis zum 26. April gelten werde, sagte die Politikerin dem TV-Sender Antena 3.

Reiseanbieter melden Konkurs an

Reisebüros erleben schwere Zeiten. Bei aktuell „null“ wirtschaftlicher Aktivität ist das Aufrechterhalten der Unternehmen in vielen Fällen nicht möglich. Der Reiseanbieter Viajes Urbis mit Sitz in Palma hat jetzt freiwillig Konkurs angemeldet, der aber auch mit einer schlechten finanziellen Situation im vergangenen Jahr zu tun hat.

Wieder Schlangen vor Mallorca-Supermärkten

Vor den Ostertagen werden die Schlangen vor den Supermärkten auf Mallorca wieder länger. Am Dienstag stachen sie Beobachtern deutlich ins Auge. Der Grund dafür ist, dass am Karfreitag, am Ostersonntag und am Ostermontag nicht eingekauft werden kann. Am Gründonnerstag jedoch haben die Märkte wie gewohnt geöffnet.

Corona-Verbote lassen Hafen-Wasser kristallklar werden

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Restriktionen haben Unerwartetes im Hafenbecken von Palma de Mallorca bewirkt. Das Wasser dort ist momentan kristallklar und an einigen Stellen sogar türkisblau. Das gilt speziell für den Militärhafen Puerto Pí und die ehemalige, nunmehr durch den Paseo Marítimo abgeschnittene Bucht Dársena Bárbara.

Mann wegen Sonnenbad abgeführt

Polizisten haben am Dienstag in Palma de Mallorca einen Mann festgenommen, der auf einer Bank ein Sonnenbad nahm. Das wurde am Mittwoch offiziell mitgeteilt. Der 38-Jährige wurde zunächst angesprochen und eindringlich aufgefordert, sich nach Hause zu begeben. Als er zwei Stunden später noch immer auf der Bank saß, wurde er weggebracht. Einige Stunden später wurde er freigelassen und dann erneut auf der Straße angetroffen und von Polizisten wieder abgeführt.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Roger Müller / Vor 1 Monat

Ich meine, dass trotz der tragischen Corona-Pandemie alle Menschen auch auf die armen Flüchtlinge in Griechenland schauen müssen! Besonders die Kinder leiden zu Ostern massiv. Oder später beim traditionellen Ramadan. Schrecklich! Ich finde, dass alle EU-Staaten, besonders das schuldbeladene Deutschland und das mittlerweile liberale Spanien Hunderte von diesen hilflosen Kindern aufnehmen sollten! Für ein starkes, entschlossenes und herzliches Europa...!