Kult-Chiringuito auf Mallorca zu voll: Jetzt drohen bis zu 30.000 Euro Bußgeld

| | Mallorca |
Hier wurde es einfach zu voll: Chiringuito "Oratorio".

Hier wurde es einfach zu voll: Chiringuito "Oratorio".

Foto: Ultima Hora

Das in der Nähe des Yachthafens Puerto Portals gelegene Kult-Chiringuito "Oratorio" am gleichnamigen Strand ist am Wochenende von so vielen Menschen besucht worden, dass die Lokalpolizei Calvià auf den Plan gerufen wurde.

Medienberichten zufolge wurden dort 70 anstatt der höchstens erlaubten 60 Gäste angetroffen. Jetzt droht ein Bußgeld von 3000 bis zu 30.000 Euro.

Mit-Betreiber Andreas Korte bestätigte gegenüber MM den Vorfall, sagte aber, dass die 70 Personen nur kurz an dem Ort gewesen seien, weil gerade ein Boot mit zehn Leuten am Ort des Lokals angelegt habe. Es handele sich schließlich um einen teilweise öffentlichen Bereich. Für das Chiringuito selbst habe man eine Eingangskontrolle und halte sich streng an die Corona-Vorgaben.

Das "Oratorio"-Chiringuito befindet sich malerisch an einem steil abfallenden Abhang direkt am Wasser und zieht seit vielen Jahren ein vor allem junges und hippes Publikum an. (it)

(aktualisiert um 12.50 Uhr)

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frank / Vor 5 Monaten

@mallorcajoerg.Du gehörst bestimmt auch zu der Sorte, die alleine im Auto fahrend mit Mundschutz und blauen Handschuhen unterwegs ist....

Mallorcajoerg / Vor 5 Monaten

@frank Ich sehe gar nicht ein, warum ICH zu Hause bleiben soll, bloß weil ein paar „risikofreudige“ den Bolsonaro machen, sich über die sinnvollen Beschränkungen hinwegsetzen und die Sau raus lassen müssen. Sie wissen: Die Freiheit des einzelnen usw. Es geht nicht darum alles zu verbieten. Es geht darum, die von der Regierung in Zusammenarbeit mit Experten ausgearbeiteten Mindeststandards einzuhalten. Und wer die ignoriert und es nicht anders kapiert: Multa. Und zwar zurecht.

@Sabine Ob der nette Doc Zimmer aus Merzig-Hilbringen mit der geballten Erfahrung von einem Corona-Patienten nun der richtige ist, um alle Empfehlungen des RKI und der WHO zu kippen wage ich zu bezweifeln. Ich würde den Blick mal Richtung Israel richten. Dort hatte man die Pandemie Ende April praktisch im Griff, fühlte sich zu sicher und ist heute wieder bei 1000 Neuinfektionen pro Tag. Nachzulesen in allen Medien über das gesamte politische Spektrum hinweg.

Sabine / Vor 5 Monaten

@Jörg - ich kann Ihre Ängste nachvollziehen weil ich sie selbst hatte. Aber bei allem Respekt, es gibt in ganz Spanien so gut wie keine schweren Fälle mehr. Täglich sterben in Spanien aber mehr als 1000 Menschen an anderen Krankheiten oder Unfällen. Täglich, also 30 000 im Monat auch ohne Corona. Ich empfehle folgendes Video. Sehr sachlich und zudem von einem Impffreund:

https://youtu.be/cFdq3jSLzj4

frank / Vor 5 Monaten

@mallorcajörg.Dem auf die Schnauze hauen oder wegen Körperverletzung anzeigen.Aber nicht dem Rest der Welt wegen Deiner Angst alles verbieten.Oder gleich daheim bleiben.Sicher ist sicher.

Mallorcajoerg / Vor 5 Monaten

@Mike Sie haben es nicht verstanden. Einer dieser Deppen hustet mich morgen vor dem Supermarkt an. Ich bekomme mit ein wenig Pech Corona und gebe den Löffel ab. Verstehen sie? Ich bin tot, six-feet-under, krepiere, schau mir die Radischen von unten an. Aber Hauptsache Paaaarty! Um mich schert sich dann keine Sau. In Anbetracht dessen, halte ich eine 30.000,00 €-Multa für ein Sonderangebot.

chd / Vor 5 Monaten

Die Strafen hier sind wie immer unverhältnismässig! Mensch, lasst die Leute arbeiten, - natürlich unter Wahrung der notwendigen Hygienemassnahmen, - aber wg paar Leute mehr, dann die ruinöse Summe von 30Tsd Euro? Kopfschüttel.

Mike / Vor 5 Monaten

Ein lieber Mitbürger hat die Polizei gerufen weil eine illegale Party vermutet wurde. Vielen Dank dafür. Corona frißt leider nicht die Spießigkeit und Neidgene im Körper auf. Zieht aufs Land. Da habt Ihr genug Abstand...

cashman1 / Vor 5 Monaten

Der zweite Artikel in mm-online: „es drohen € 30.000,— Bußgeld“. Das einzige was offensichtlich noch in Mallorca funktioniert. Wie wäre es, mal die Kläranlagen zu ertüchtigen?

Majorcus / Vor 5 Monaten

Ein kleines Bußgeld für Unvernünftige, ein großer Beitag für den Schutz der Vernünftigen vor lebensgefährlichen Infektionsketten. Siehe: Sa, 27. Juni 2020: "300 Gäste eines Clubs in Zürich müssen in Corona-Quarantäne" www.badische-zeitung.de/300-gaeste-eines-clubs-in-zuerich-muessen-in-corona-quarantaene--186918628.html Mo, 06.07.2020: "Die Lage in Zürich ist alarmierend" www.srf.ch/news/regional/zuerich-schaffhausen/forscherin-zu-corona-zahlen-die-lage-in-zuerich-ist-alarmierend

Majorcus / Vor 5 Monaten

Ein kleines Bußgeld für Unvernünftige, ein großer Beitag für den Schutz der Vernünftigen vor lebensgefährlichen Infektionsketten. Siehe: Sa, 27. Juni 2020: "300 Gäste eines Clubs in Zürich müssen in Corona-Quarantäne" www.badische-zeitung.de/300-gaeste-eines-clubs-in-zuerich-muessen-in-corona-quarantaene--186918628.html Mo, 06.07.2020: "Die Lage in Zürich ist alarmierend" www.srf.ch/news/regional/zuerich-schaffhausen/forscherin-zu-corona-zahlen-die-lage-in-zuerich-ist-alarmierend