Hunderte Familien können in Calvià Miete nicht mehr bezahlen

| | Mallorca |
Blick auf die Küste der Gemeinde Calvià mit dem Hafen Puerto Portals.

Blick auf die Küste der Gemeinde Calvià mit dem Hafen Puerto Portals.

Foto: Ultima Hora

In Calvià, der reichsten Gemeinde auf Mallorca, können angesichts der Coronakrise Hunderte Familien derzeit ihre Miete nicht bezahlen. Die Ortsverwaltung bearbeitet nach eigenen Angaben derzeit genau 1017 Unterstützungsanträge auf Hilfen.

Bürgermeister Alfonso Rodriguez (Sozialisten) kündigte an, dass man nach dem 30. Juli damit beginnen werde, den coronabedingt arbeitslosen oder in Kurzarbeit befindlichen Menschen das benótigte Geld zukommen zu lassen. Es werden 40 Prozent der Mieten bis zu 900 Euro pro Monat übernommen. Die Unterstützung wird maximal sechs Monate gezahlt.

Calvià gehört seit vielen Jahren zu den 100 reichsten Gemeinden in Spanien. (it)

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Michel / Vor 9 Monaten

Der große Hammer für Spanien kommt erst im Herbst und selbst dann ist den Politikern noch immer nicht klar warum. Ist wie bei Merkel, die sagt auch immer: Ich wüsste jetzt gar nicht, was ich anders machen sollte. Die Menschheit muss sich an Viren und Krankheiten gewöhnen, so lange der Wirt da ist, sich zu viele auf dem Globus rumtreiben und ihn plündern. Nur den Lemmingen der Greta Thunfisch ist CO2 wichtiger, jetzt hat man auch noch in der Antarktis bei Bohrungen unterm Eis einen urzeitlichen Regenwald gefunden, wie der da bloß hin gekommen sein mag. Der Mensch hat eben so seine Sorgen und falls er keine hat, macht er sich welche.

Andi / Vor 9 Monaten

Ob da günstigere Wohnungsangebote weiterhelfen ist m. E. nach sehr fraglich.

Roland / Vor 9 Monaten

Das sind die Auswirkungen vom Mallorca-Kahlschlag. Da nutzt auch keine 6 monatige Unterstützung. Und danach?

Michel / Vor 9 Monaten

Irgendwie ist das so richtig überraschend, damit konnte man nun wirklich nicht rechnen.

Majorcus / Vor 9 Monaten

"Calvià gehört seit vielen Jahren zu den 100 reichsten Gemeinden in Spanien." Warum gibt es dann nicht genügend Gemeindebauten für die einfachen, ausgebeuteten Arbeiter?

frank / Vor 9 Monaten

Hmmm, dann überrascht mich der Artikel mit den ach so vielen freien Wohnungen, die ja so günstig geworden sind, etwas....Diese Augenwischerei hört wohl nie auf.