Die große Mehrheit der Neuinfizierten braucht keine Krankenhausbehandlung. | M.A. Cañellas

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Das Universitätsklinikum Son Espases in Palma de Mallorca hat seine Corona-Station vorsorglich wieder aktiviert. Laut Notfallplan muss sie zur Verfügung stehen, sobald mehr als zehn Patienten wegen der Infektion behandelt werden müssen. Am Freitag waren es zwölf, zwei davon standen aber bereits wieder kurz vor ihrer Entlassung. Auch das Krankenhaus von Son Llàtzer stellt als Vorsichtsmaßnahme wieder sechs Zimmer für Corona-Fälle bereit.

Am Freitag wurden auf Mallorca insgesamt 101 Personen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt, die Hälfte davon zusammen wohnende Senegalesen aus Arenal die nicht aus medizinischen, sondern aus sozialen Gründen eingeliefert wurden, wie die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora berichtet.

Vor dem Beginn des Wochenendes wurden indes 117 neue Infektionen gemeldet. Anders als bei Beginn der Pandemie handelt es sich dabei aber um mehrheitlich leichte oder asymptomatische Fälle, die keiner Krankenhausbehandlung bedürfen. Mussten vorher mehr als 20 Prozent aller Betroffenen in eine Klinik eingeliefert werden, sind es den Angaben zufolge jetzt nur vier Prozent.

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Seit dem 11. Mai werden Corona-Infektionen unabhängig vom Schweregrad der Symptome von Mitarbeitern der Gesundheitsbehörde "getrackt". Demnach wurden die meisten kleinen Ausbrüche in Es Trencados (Arenal) ausgemacht (34 Infektionen). Es folgen das Problemviertel Son Gotleu (21 Fälle), Inca (16 Fälle) und Can Pastilla (12 Fälle).