31-Jähriger stirbt bei Tauchunfall vor Mallorca

| | Mallorca |

Un submarinista ha fallecido en Andratx, Mallorca, tras sufrir un accidente. Los servicios de emergencias ha rescatado a otro, que se encuentra en estado crítico. https://www.ultimahora.es/sucesos/ultimas/2020/08/09/1187283/fallece-submarinista-otro-permanece-estado-critico-tras-accidente-andratx.html

Foto: Youtube: Ultima Hora

Vor dem zur Gemeinde Andratx gehörenden Ort Sant Elm im Südwesten von Mallorca ist am Sonntag ein Taucher ums Leben gekommen. Ein weiterer wurde nach offiziellen Angaben schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr unweit der vorgelagerten Insel Dragonera. Die Freundin eines Unterwassersportlers bat zunächst einen anderen Taucher um Hilfe, als ihr Lebensgefährte nach zu langer Zeit aus der Tiefe nicht mehr heraufkam.

Der 31-jährige Spanier wurde bewusstlos auf dem Meeresboden entdeckt. Nachdem der Helfer vergeblich versucht hatte, ihn zu bergen, geriet er selbst in Not, weil er den Druckausgleich nicht korrekt vollzog. Er wurde nach dem Eintreffen von Spezialisten der Polizei in einem Hubschrauber ins Krankenhaus Son Espases gebracht.

Erst Ende Juli war eine aus Tschechien stammende Taucherin in der Cala Marmassen vor Port d'Andratx ums Leben gekommen. (it)

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mallorcafreund / Vor 1 Monat

das passiert wenn illegal nach einem schiffswrack getaucht wird...traurig aber wahr

Thomas / Vor 1 Monat

Nun ja, man/frau könnte es sich einfach machen und den Bericht von ultimahora.es von Google Translate übersetzen lassen. Dann stellt man/frau fest, dass Verantwortliche keine Ahnung von Tauchen haben und dann kommt dabei sowas wie oben berichtet raus. Fazit: "Survival of the fittest" ala Darwin, Taucher war alleine Tauchen - Tod selbst verschuldet

"Ein 31-jähriger Taucher starb an diesem Sonntag und ein weiterer befindet sich nach einem Unfall beim Tauchen in den Gewässern von Andratx in einem ernsthaften Zustand. Das tragische Ereignis fand gegen 15 Uhr in der Gegend von Sant Elm ganz in der Nähe von Sa Dragonera statt.

Nach den ersten Hypothesen der Untersuchung, die für die Justizpolizei der Zivilgarde zuständig ist, deutet alles darauf hin, dass der Verstorbene tauchte und seine Freundin an Bord eines Bootes an der Oberfläche auf ihn wartete. Als die junge Frau feststellte, dass ihr Partner schon lange im Wasser war, dachte sie, sie könnte ein Problem haben, und beschloss, Alarm zu schlagen.

In diesem Moment kam ihm ein anderer Taucher zu Hilfe und machte mehrere Tauchgänge mit der Absicht, ihn zu lokalisieren. Irgendwann sah der Retter den Körper des bewusstlosen Opfers und versuchte erfolglos, ihn an die Oberfläche zu bringen. Nach mehreren Versuchen ging dem jungen Mann die Luft aus und er versuchte, so schnell wie möglich aus dem Wasser zu kommen. Bei diesem Manöver führte er das Dekompressionsverfahren nicht korrekt durch und wurde verletzt.

Schnell zogen Agenten der örtlichen Polizei von Andratx, der Zivilgarde, der Seerettung und des medizinischen Personals von SAMU-061 an den Ort, um den Opfern zu helfen.

Einer der Taucher wurde mit dem Maritime Rescue-Hubschrauber auf das Festland gerettet, wo er von Mitarbeitern einer mobilen Intensivstation von SAMU-061 abgeholt und in schwerem Zustand in das Son Espases-Krankenhaus gebracht wurde."

Jonas / Vor 1 Monat

Von welcher Art "Taucher" wird denn hier berichtet? Schnorchler, Apnoetaucher oder Gerätetaucher? Das wäre schon eine relevante Information, damit nicht wieder eine Sportlergruppe unter kommende Auflagen leidet. Ein "Gerätetaucher" geht nicht "alleine ins Tiefe", die wenigsten haben eine entsprechende Ausbildung - ansonsten gilt das Buddy Prinzip. "Druckausgleich" ist ein Problem beim Abtauchen, aber unabhängig der Tauchart. Tippe mal auf einen Apnoetaucher. Ich weiß, dass ich mit meinem Wunsch die Redaktion der MM hoffnungslos überfordern dürfte, aber sauber recherchierte Berichte mit relevanten (Hintergrund-) Informationen sollte auch ein Boulevardblatt auf die Reihe bekommen.