Todesfahrerin von Sa Ràpita muss ins Gefängnis einrücken

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Renata G. mit ihrem Anwalt Miguel Ángel Ordinas auf dem Weg ins Gericht in Palma.

Renata G. mit ihrem Anwalt Miguel Ángel Ordinas auf dem Weg zum Gericht in Palma.

Foto: Ultima Hora

Die Frau, die in der Johannisnacht des Jahres 2018 in Sa Ràpita im Süden von Mallorca eine Jugendliche totgefahren hatte, muss definitiv ins Gefängnis einrücken. Ein Gericht in Palma lehnte das Ersuchen des Anwalts der polnischen Staatsangehörigen Renata G. ab, ihr nach der Verurteilung zu vier Jahren die Haft hinter Gittern zu ersparen.

Der Rechtsbeistand hatte die Tatsache, dass sie zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken gewesen war, als Argument angebracht. Außerdem habe sie innerhalb von nur einem Jahr ihre Eltern verloren und sei deshalb dem Alkohol verfallen.

Renata G. hatte die 15-jährige mallorquinische Schülerin Paula F. in Sa Ràpita auf der Avenida Miramar überfahren. Sie war zuvor auf die Gegenfahrbahn geraten, weil sie auf ihr Handy geschaut hatte. (it)

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Thomas Berthold / Vor 1 Monat

@ Thomas. Ich Stimme Ihnen ABSOLUT zu. Es ist eine FRECHHEIT solche LÄCHERLICHEN Gründe anzuführen. Hat ihre Eltern verloren innerhalb eines Jahres. Haben andere Menschen auch. Also ab in den Knast. 4 Jahre ist noch milde

Darkaa / Vor 1 Monat

Trunkenheit schützt vor Strafe nicht. Das ist auch gut so !

Thomas / Vor 1 Monat

"Der Rechtsbeistand hatte die Tatsache, dass sie zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken gewesen war, als Argument angebracht." Ich finde es immer wieder interessant, dass der Zustand des betrunken seins als strafmindernd herangezogen wird. Meiner Meinung nach sollte dies zur Strafverschärfung führen. Wer saufen kann, kann auch seine Strafe absitzen.