Erstmals auch Flüchtlinge aus Mali auf "Pateras" vor Mallorca

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Nationalpolizist vor einem französischen Kriegsschiff, das Flüchtlinge an Bord hatte, im Hafen von Palma.

Nationalpolizist vor einem französischen Kriegsschiff, das Flüchtlinge an Bord hatte, im Hafen von Palma.

Foto: Ultima Hora

Auf den 13 Flüchtlingsbooten, die in nur wenigen Stunden balearische Gewässer erreicht hatten, waren erstmals nicht nur Algerier, sondern auch Bürger des Sahelstaates Mali unterwegs. Das meldeten am Mittwoch mehrere spanische Medien. In Regierungskrisen werde inzwischen die Befürchtung geäußert, dass eine neue feste Route zwischen Nordafrika und den Balearen etabliert werde.

In der Nacht zum Dienstag und am Dienstag hatten mit etwa 200 Personen so viele illegale Flüchtlinge wie noch nie auf "Pateras" die Balearen erreicht. Die von kriminellen Organisationen unterhaltenen kleinen Boote fahren in der Regel von algerischen Häfen ab, denn dieses Land befindet sich nur unter 300 Kilometer von den Inseln entfernt.

Die Flüchtlinge wurden festgenommen und müssen mit ihrer baldigen Rückführung in ihre Herkunftsländer rechnen.

Am Mittwoch erreichten weitere "Pateras" Mallorca: Eine strandete in der Cala Galiota bei Colònia de Sant Jordi, zwölf Personen, darunter Minderjährige, waren an Bord. Ein weiteres Boot mit elf Insassen wurde in der Cala Santanyí gesichtet, ein drittes mit 18 Menschen wurde von einem Polizeihelikopter bei Tolleric ausgemacht. (it)

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frank / Vor 29 Tage

@majorcus.Das Deutsche Strafrecht wird im Ausland mal garantiert nicht bei allem angewendet.Lieber Strohrum wie Strohdoof.....

Majorcus / Vor 1 Monat

Oberkellner Hajo Hajo führt wieder den Oberlehrer auf ... sehr amüsant ... @frank: Sie wären überrsacht, wenn Sie wüssten, was deutsches Strafrecht in der EU alles kann ... - aber ich möchte Ihre Ahnungslosigkeit nicht stören.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Wie kommen die eigemtlich in die Nähe der Insel? Von Tunesien sind sie ganz sicher nicht her gerudert. Also sind da Schlepperschiffe unterwegs die sie dann in der Nähe absetzen.

Michael@ halten Sie sich raus wenn Ihnen das Thema zu hoch ist. Hier geht es um den Tatbestand des Menschhandels und illegalen Grenzübertrittes und nix anderes. Gegen Geld ins gelobte Land schleusen.

wala / Vor 1 Monat

@Arthur

Ein Forenteilnehmer darf sogar Leute als AFD -Michel bezeichnen.!!

ros / Vor 1 Monat

@Ulrike

" Hier sind die Verhältnisse anders wie in Deutschland. " "Wie" ist Frageform, Grundschule 1. Klasse!!

frank / Vor 1 Monat

WEN interessiert hier das Deutsche Strafrecht ??? Kommentare hier.....

Ulrike / Vor 1 Monat

Für Arthur. Mein Kommentar entspricht den Tatsachen und hat mit Emotionen nix zu tun. Reine Fakten. Bitte bleiben Sie sachlich.

Michael Düsseldorf / Vor 1 Monat

Was FM Parker äußert, erfüllt einen Straftatbestand in Deutschland der in §186 und §187 StGB geregelt wird: Üble Nachrede bzw. Verleumdung. Er kann mit bis zu 5 Jahren Haft oder einer Geldstrafe gahndet werden.

Michael Düsseldorf / Vor 1 Monat

@FM Parker: Steuern werden u.a. dazu verwendet, Bildung zu ermöglichen.

Oliver Scholl / Vor 1 Monat

So so, Mali. Interessiert sich eigentlich irgendwer dafür, woher diese jungen Männer kommen? Für Klaus Kleber (ZDF, "die toten Augen von Mainz") sind es alles schutzbedürftige, arme Menschen, denen wir helfen müssen (!). In Mali tummeln sich die islamistischen Milizen der Boko Haram und der Shabab, die momentan ein paar "Arbeitslose" mehr haben. Weil die französische Legion und deutsche Soldaten denen ihre Arbeit madig machen. Diese bestand im Morden und Brandschatzen. Dabei werden dann auch schon einmal Kirchen angezündet, leider mit Familien darinnen. Wer prüft, wer diese Leute sind, die zu uns kommen? Antwort: niemand. Die Ex- Söldner haben jedenfalls die Knete, Schlepper zu bezahlen. Das haben echte Flüchtlinge nicht.