Weiteres Flüchtlingsboot vor Mallorca entdeckt

Mallorca |
Die Aufnahme zeigt Die Aufnahme zeigt Polizeikräfte im Hafen von Ibiza, die dort bereits am Donnerstag Migranten in Empfang genommen hatten.

Die Aufnahme zeigt Polizeikräfte im Hafen von Ibiza, die dort bereits am Donnerstag Migranten in Empfang genommen hatten.

Foto: Nationalpolizei

An diesem frühen Freitagmorgen ist ein weiteres Flüchtlingsboot mit rund 20 Menschen an Bord in den Gewässern von Mallorca eingetroffen. Die sogenannte "Patera" war etwa 13 Meilen südöstlich von Cabrera von einem Fischerboot aus gesichtet worden. Der Fischer alarmierte den Seenotrettungsdienst.

Gemeinsam mit der Guardia Civil wurde das Rettungsschiff "Marta Mata" mobilisiert. Sobald die Migranten an Bord genommen worden sind, werden sie voraussichtlich im Hafen von Palma einlaufen, wo Polizei und Rotes Kreuz die Ankömmlinge in Empfang nehmen werden.

Dieses jüngste Boot folgt auf fünf weitere, die bereits am frühen Donnerstagmorgen mit insgesamt 59 Migranten auf Mallorca, Ibiza und Formentera ankamen. Darüber hinaus waren bereits am Tag zuvor drei Pateras mit 31 Migranten auf dem Archipel registriert worden: Eines bei Portopetro auf Mallorca, ein weiteres in Sant Josep auf Ibiza und ein drittes am Strand Migjorn auf Formentera. (as)

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Roland / Vor 1 Monat

Das nimmt ja gar kein Ende mehr. Mit welcher Dreistigkeit die einfach in ein fremdes Land eindringen.

Andreas Riemann / Vor 1 Monat

Mich würde es brennend interessieren, wie es mit der deratigen Zuwanderung nach Europa weitergehen soll. Das es nach 5 Jahren diesen Zustandes weiterhin keine Einigung innerhalb der EU Staaten gibt, spricht dafür,das die Last weiterhin auf Griechenland, Spanien und Italien bleibt. Deutscha´land als Einreiseland auch mit eingeschlossen. Das ist völlig absurd, zumal es keine oder kaum Kriegsflüchtlinge sind, die aus Syrien, dem Irak, oder Libyen stammen. Wenn die Bevölkerung weiterhin auf dem afrikanischen Kontinent so extrem weiterwächst, steht man vor einer Katastrophe. Noch hält ein Erdogan aufgrund von Zahlungen der EU, seine über 2 Mio. Migranten zurück. Aber wie lange noch?

PS Es wird in diesem Zusammenhang immer wieder der Begriff "Flüchtlinge" benutzt. Dieser ist aber falsch, denn ein Flüchtling hat in einem EU Land bei dieser Bezeichnung schon einen Antrag gestellt und einen "Flüchtlingsstatus" erhalten. Solange dieser nicht vorliegt, sind es Migranten, bzw. bei "politisch Verfolgten" Asylbewerber, weil der Antrag auf Asyl, dem temporären Aufenthalt, noch gar nicht gestellt, bzw. genehmigt wurde.

Majorcus / Vor 1 Monat

Zum Glück gab es keine Toten!