Maskenverweigerer spuckte Busfahrer in Palma ins Gesicht

| | Palma, Mallorca |
Die Nationalpolizei nahm den renitenten Fahrgast fest.

Die Nationalpolizei nahm den renitenten Fahrgast fest.

Foto: M.A. Cañellas

Die Polizei hat einen 22-jährigen Mann festgenommen, der einen Busfahrer in Palma de Mallorca angespuckt hat, als dieser ihn aufforderte, seine Maske aufzusetzen. Der Fahrer geriet nach der Attacke in Panik und musste sich einem Coronatest unterziehen.

Der unschöne Vorfall ereignete sich bereits im Juli dieses Jahres. Der junge Mann war mit seiner Freundin im Bus unterwegs. Beide trugen zwar wie vorgeschrieben einen Mund-Nasenschutz, nahmen ihn aber immer wieder ab. Der Fahrer bat sie wiederholt vergeblich, dieses Verhalten zu unterlassen.

An einer Haltstelle in Cala Estancia forderte er das Paar schließlich auf, den Bus zu verlassen. Während das Mädchen der Bitte anstandslos nachkam, wurde ihr Freund aggressiv, brüllte herum, bedrohte den Fahrer und spuckte ihm schließlich mitten ins Gesicht.

Als der 22-Jährige bemerkte, dass mehrere Fahrgäste die Polizei informiert hatten, flüchtete er. Dank Zeugenaussagen und Aufnahmen aus Überwachungskameras konnte der renitente Mann wenige Tage später ausfindig gemacht und festgenommen werden.

Der Busfahrer erlitt nach der Attacke einen Panikanfall, musste sich krankschreiben lassen und sich einem Coronatest unterziehen.

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eliane / Vor 1 Monat

an Mallorca: Was soll denn da typisch spanisch sein, wenn einem Busfahrer ins Gesicht gespuckt wird. Das ist niemals typisch spanisch! Und es kann durchaus sein, dass man eine Panikatacke bekommt bei einem Angriff jeglicher Art von einer anderen Person.Die Busfahrer haben es sonst schon nicht einfach im Moment durch die Covidsituation. Sie sollten mehr Verständnis zeigen für andere Personen und nicht abwerten, denn jeder Person kann schlimmes passieren von einem Moment auf den anderen, und dann ist man dankbar für Menschen, welche einem zur Seite stehen.

Majorcus / Vor 1 Monat

@Mallorca: "Beim nächsten mal hält er besser seinen Mund" passt auch auf Sie sehr gut ;-) @Toni Paul: Warum können Sie Rheinwiesenlager nicht vom Gulag unterscheiden? Die Idee "deutsche Gefangene auf deutschem Boden" stammt von den Amerikanern. Eine menschenverachtende Unterbringung sollte natürlich menschenverachtenden Tätern vorbehalten bleiben. Sie scheinen die Tat ja offensichtlich zu befürworten ... Da hat Carneval offensichtlich IHRE Gesinnung voraus-geahnt ...

Toni Paul / Vor 1 Monat

Wer hätte das gedacht, unser Legastheniker kann immer noch einen draufsetzen.

Aber Internierungslager nach Rheinwiesenlager-Vorbild? Warum nicht gleich ins Gulag? Ich denke, jetzt reicht es aber. Wessen Geistes Kind Du bist hast Du nun endgültig gezeigt und Dich nachhaltig selbst diskreditiert. Menschenverachtende Aussagen wie diese lassen an Deinem Verstand berechtigte Zweifel aufkommen. Pfui!

Carneval / Vor 1 Monat

Solange es genügend Gehirnlose gibt, die zu solchen Untaten aufhetzen und Beifall klatschen, wird das so weitergehen. 3 Wochen Probeliegen in einem geschlossenen Sarg. Leider gibt es nicht genügend Särge für alle diese Vollpfosten.

Mallorca / Vor 1 Monat

Panikattacke ohje was ein dummer Mensch. Einfach nur lächerlich... Beim nächsten mal hält er besser seinen Mund aber dann kann er ja nicht krank feiern. Typisch Spanien...

Majorcus / Vor 1 Monat

Wenn man auf MM Kommentare von einigen liest, dann kann man sich vorstellen "wessen geistig Kind" dieser junge Mann war ... Vernunft ist leider nicht gleichmäßig verteilt - Internierungs-Lager für solche Gefährder nach dem Vorbild der Rheinwiesen-Lager würden die Abschreckung und den Schutz der vorsichtig Vernünftigen verbessern.