Geständnis im Fall der getöteten Frau in Palma

| Palma, Mallorca |
Die Gewalttat führte zu einem großen Presseandrang.

Die Gewalttat führte zu einem großen Presseandrang.

Foto: UH

Der Tatverdächtige im Fall der am Mittwoch in Palma de Mallorca getöteten Frau hat gestanden. Ein Unfall in Folge eines Eifersuchtsstreits sei aus dem Ruder gelaufen, erklärte Antonio C. in Anwesenheit einer Richterin.

Er habe auf Whatsapp Hinweise auf eine Affäre seiner 32-jährigen Freundin gefunden, sagte er aus. Sie sei während eines anschließenden Streits aus dem Auto geflüchtet, er sei ihr ausgewichen und dabei gegen eine Mauer gefahren. Anschließend habe er seine Freundin eingeholt, sie niedergerungen und mit einem Stein sowie einem Schraubenzieher getötet.

Anwohner hatten die Polizei informiert, die die blutüberströmte Leiche der Frau auf einem bewaldeten Grundstück in El Secar de la Real entdeckte. Der Täter hatte versucht, sie unter Ästen zu verbergen.

In einem Telefongespräch mit seiner Familie hatte er zunächst behauptet, dass seine Lebensgefährtin bei einem Umfall ums Leben gekommen sei. Er verwickelte sich dabei in Widersprüche. Seine Angehörigen überzeugten ihn schließlich davon, sich zu stellen. Der Täter wird am Freitag einem Richter vorgeführt.

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