Die Balearen-Regierung will noch stärker darauf hinwirken, dass es in Shoppingzonen nicht zu Menschenansammlungen kommt | Daniel Espinosa

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Angesichts der weiterhin beunruhigenden Coronazahlen auf Mallorca will die Balearen-Regierung die Zügel stärker anziehen. Geplant sind mehr Kontrollen und höhere Strafen. Das kündigte Isabel Castro, Ministerin für öffentliche Verwaltung, am Samstag an.

Man will mit den Maßnahmen unter anderem diejenigen Bürger besser schützen, die sich an die bestehenden Restriktionen halten.

Castro betonte, dass es wichtig sei, die Abstandsregeln auch in Freizeiteinrichtungen einzuhalten, außerdem sei ein Ziel, Menschenansammlungen in Einkaufszentren zu unterbinden.

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Ob es grundlegende Neuregelungen gibt und, wenn ja, welche, das wird am Montag nach der Kabinettssitzung bekanntgegeben. Dann wissen die Mallorquiner vielleicht auch mehr darüber, wie sie die Weihnachtstage und den Jahreswechsel gestalten können.

Da sich Mallorca jetzt im Niveau 4, der höchsten Risikostufe, befindet, ist schon sicher, dass die Strafen bei Verstößen gegen die Coronaregeln angepasst werden. Leichte Verstöße, die bisher mit "Multas" von 100 bis 3000 Euro geahndet werden, gelten dann als schwerwiegende Verstöße, für die zwischen 3001 und 60.000 Euro fällig sind. Und aus schwerwiegenden werden besonders schwere Verstöße, die 100.000 Euro kosten und möglicherweise auch die Schließung eines Geschäfts für bis zu drei Jahre zur Folge haben können.

Castro betonte, dass es einen Unterschied ausmache, ob man eine Regel in Stufe 1 bricht oder dies in Stufe 4 tue.