Kontaktaufspürer bei der Arbeit. | Ultima Hora

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Auf Mallorca haben die Aufspürteams ungeachtet der positiven Entwicklung der Corona-Lage Probleme, Kontakte von Infizierten zu orten. Man wisse nicht, woher 86,6 Prozent der Ansteckungen kommen, hieß es am Wochenende im balearischen Gesundheitsministerium. Die Aufspürquote liegt damit bei 13,7 Prozent, eine der niedrigsten in Spanien.

Auf Menorca sieht die Lage noch bedenklicher aus: Hier kann man nur bei 8,4 Prozent der Kontaktpersonen nachverfolgen, woher die Ansteckungen stammen. Auf der abgeriegelten Insel Ibiza, wo die Corona-Lage nach wie vor dramatisch ist, konnten immerhin in 30 Prozent der Fälle Ansteckungsketten festgestellt werden. Woanders, etwa auf Lanzarote in Ciudad Real, werden 90 Prozent der Kontakte aufgespürt.

Diese Zahlen belegen, dass die Behörden es nicht geschafft haben, die Pandemie auf den Inseln unter Kontrolle zu bringen. Durch die verschärften Restriktionen wie die Schließung von Bars und Restaurants konnte die Situation dennoch verbessert werden.

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Auf den Inseln sind derzeit Hunderte Aufspürer aktiv. Zu ihnen gehören auch angehörige des spanischen Militärs.