40 Prozent der Gastronomiebetriebe auf Mallorca überstehen Krise nicht

| Mallorca |
Viele Bars und Restaurants werden die Krise nicht überstehen.

Viele Bars und Restaurants werden die Krise nicht überstehen.

Auf Mallorca werden voraussichtlich 40 Prozent der Bars und Restaurants aufgrund der anhaltenden Corona-Krise nicht wieder öffnen. Das hat nun der balearische Unternehmerverband Pimem Restauración bekannt gegeben.

Grund dafür sind in erster Linie hohe Schulden und ausbleibende finanzielle Unterstützung vom Staat. Seit dem 13. Januar müssen Bars, Restaurants und Cafés geschlossen bleiben. Lediglich Speisen und Getränke zur Selbstabholung oder im Rahmen eines Lieferservice sind erlaubt. Diese Maßnahme hatte die Regionalregierung aufgrund von steigenden Neuansteckungen mit Covid-19 durchgesetzt.

Am 26. Februar soll die Situation auf Mallorca neu bewertet werden. Nach Angaben des Verbandes Pimem hoffe man darauf, ab März mindestens die Außenterrassen der Gastronomiebetriebe wieder in Betrieb nehmen zu können.

Unterdessen haben sich auf Mallorca Vertreter und Unternehmer der Tourismusbranche mit der Kampagne SOS-Turismo zusammengeschlossen, um auf ihre prekäre Situation aufmerksam zu machen. (cg)

Kommentar

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Asterix / Vor 8 Monaten

@TheGreatAwaking: deine Interessen scheinen ja woanders zu liegen, du bist ja einer von den "Erwachten". Aber hast meinen Beitrag nicht verstanden. Genausowenig wie @Jo. Es gibt komischerweise Läden, die überleben. Die auch jetzt, den to go anbieten. Edliche, unter anderen von Deutschen, betriebenen Läden haben sich 100% auf den, meist deutschen Touristen, eingeschoßen. Sie sind NICHT in der Lage nun spanische Kunden zu bewirten, da ihnen es alleine an Sprachkentnisse mangelt. Das hat nichts mit irgendein "Hass" auf Deutsche zu tun, den ich nicht habe. Aber auch da sei gesagt, das ich meine Erfahrung mit meinen Landsleuten gemacht habe. Viele davon sind nun mal überheblich und kommen sich als was besseres vor. Bei vielen IST es nun mal so, ich beschönige das nun nicht, das Mallorquiner als was Minderwertiges angesehen werden. Ich lebe und arbeite hier seid edlichen Jahren. Ich könnte ein Buch über Erfahrungen mit unseren Landsleuten schreiben. Bei vielen muß ich mich fragen: warum seid ihr ausgewandert, weil wenn immer wieder gesagt wird, in Deutschland ist das besser,in Deutschland ist jenes besser, in Deutschland wäre das so nicht möglich...dann, sorry, bleibe ich zuhause..Zudem wenn man dann es ablehnt die Sprache des Gastlandes zu lernen, wie das bei hier vielen Gewerbetreibenden ist....tja, dann schaut man in einer Krise halt in die Röhre...ist so...

Pedro / Vor 8 Monaten

Gut so ! es gibt ohnehin ein. Überangebot an Gastronomie und Beherbergungsunternehmen. Weniger ist oft mehr und es muss nicht jede Dlnner Bude oder Bratwurst Stand oder zweitklassige Pizza Fritten Bude überleben, besser die gute traditionelle Gastro überlebt das wist für Kultur und Insel Erlebnis wichtig , dir anderen verschwinden und kommen bedauerlicher weise in 1-2 Jahren wieder .

Majorcus / Vor 8 Monaten

@Jo: "Schon mal geraucht? Alkohol getrunken? Leiden sie an Übergewicht? Sport betrieben? Ungesunde Ernährung? Vitaminmangel? Gehen sie immer zur Krebsvorsorge?" Wer deise Dinge nicht konsequent und vollständig einhält gehört zur intellektuellen Unterschicht ;-) @TheGreatAwaking : Sicher sind 22 auch nicht besser, aber häufiger getestet!

Stefan Meier / Vor 8 Monaten

@Jo Gesundheitsrisiken sind durch die staatliche und private Krankenversicherung abgedeckt. Diese werden durch Beiträge der Versicherten bezahlt. Der Staat finanziert nur die Gesundheitskosten von denen, die sich keine Krankenversicherung leisten können. Dazu gehöre ich nicht. Noch einmal, das Geld ist endlich. Pedro Sánchez hat keinen Goldesel im Keller, die Dukaten ausscheidet. Wenn Unternehmen unterstützt werden, kann weniger Geld für Schulen und Kindergärten ausgegeben werden. Und während die Barbesitzer und Frisöre nicht gerade durch Steuerehrlichkeit aufgefallen sind, haben sich die Kinder ja nun wirklich nichts zu schulden kommen lassen. Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Unterstützung von Unternehmen. Nur muss man sich eben genau anschauen, wo es Sinn macht und wo nicht. Im Gegensatz zu Menschen, die je nach Bedürftigkeit unterstützt werden, gilt dies eben für Unternehmen nicht.

Guido / Vor 8 Monaten

welche Krise? die durch die jeweiligen Staaten herbeigeführten Maßnahmen haben Schuld.

Jo / Vor 8 Monaten

@Stefan Meier, wie stellen sie sicher das die Solidargemeinschaft nicht auch für sie bezahlen muss? Schon mal geraucht? Alkohol getrunken? Leiden sie an Übergewicht? Sport betrieben? Ungesunde Ernährung? Vitaminmangel? Gehen sie immer zur Krebsvorsorge? Warum muss immer von Einzelbeispielen auf die Allgemeinheit gezielt werden? @Asterix sollte einmal überlegen was passieren würde wenn ihm 80% seiner Einnahmen entzogen werden und erst nach Monaten entschieden wird ob er davon jemals etwas wieder sieht! Das wiederum scheint aber seinen Horizont zu übersteigen. Es geht hier nicht nur um die von ihnen offensichtlich verhassten Deutschen sondern um die Existenz vieler Menschen in allen Ländern, dies scheinen sie aber gerne zu vergessen.

TheGreatAwaking / Vor 8 Monaten

Jede Pleite bedeutet ein persönliches Schicksal und das einzige was hier viele haben ist Spott und Häme. Und wenn man die Hinweise auf ein Leben in Saus und Braus liest kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Das können auch nur Leute schreiben die absolut keine Ahnung haben was es heißt richtig zu arbeiten. Mitleid bekommt man geschenkt, aber Neid muss man sich hart verdienen. Und was sagt Ihr den Angestellten dieser Geschäfte, die dann auch keine Arbeit mehr haben? Und deren Kindern? Lasst mich raten "selbst schuld" hätten ja auch bei Milka arbeiten und dort Nüsse in die Schokolade stopfen können. Und wenn man sich über 4 Frauen ohne Maske aufregt, dann verstehe ich nicht wieso genau diese Menschen bei 22 Mann ohne Maske und engem Körperkontakt den Mund halten?

Majorcus / Vor 8 Monaten

@wala: Sie wurde noch nie für voll genommen ;-) @Jo: Sie sind offensichtlich mit dem Unterscheid von "auf die Straße gehen" und "stay home" überfordert. @Stefan Meier: Mit solch sachlichen Erläuterungenverwirren Sie die Glaubenden nur ... Wer nix wird, wird Wirt!

Stefan Meier / Vor 8 Monaten

@wala Unbedingt!

DonQuixote / Vor 8 Monaten

Schade, war jedoch leider absehbar.