Mehrpreis für Handgepäck: Ryanair erleidet Schlappe vor Gericht auf Mallorca

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Ryanair-Flieger auf dem Flugfeld auf Mallorca.

Ryanair-Flieger auf dem Flugfeld auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Die von Mallorca aus auch nach Deutschland fliegende Billigfluglinie Ryanair hat erneut eine Schlappe vor Gericht erlitten. Auf Mallorca wurde sie dazu verurteilt, zwei spanischen Passagieren pro Kopf 50 Euro zurückzuerstatten, die ihnen für das Handgepäck abverlangt worden waren. Bereits in den vergangenen Jahren hatte es diverse ähnliche Urteile gegeben.

Diese Vorgehensweise sei illegal, argumentierte das Gericht. Es berief sich auf einen Richterspruch des europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2014, demzufolge die Fluglinien die Pflicht hätten, Passagiere und ihr Gepäck im Rahmen eines Ticketpreises zu befördern.

Hintergrund des jetzigen Urteils auf Mallorca sind Klagen von zwei Passagieren, denen die Mitnahme von Handgepäck nur zu einem Mehrpreis erlaubt worden war. (it)

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M / Vor 29 Tage

@Stefan Meier & Roland: Sie wissen doch - es gibt immer ein paar Einfältige ;-)

Roland / Vor 1 Monat

Was für eine Airline. Schlecht und teuer. Das sich darauf immer wieder Leute einlassen, kann ich nicht nachvollziehen.

M / Vor 1 Monat

Vorteile eines Rechtsstaates!

Stefan Meier / Vor 1 Monat

Ich verstehe diese Prozesshansel nicht. Bei Ryanair weiß doch nun wirklich jeder, was er für sein Geld bekommt und was nicht. Wenn man keinen Bock auf Ryanair hat, fliegt man halt mit was anderem. Das wird doch wieder darauf hinaus laufen, dass jeder für Gepäck bezahlen muss, auch, wenn man keines hat. Die Leute kriegen jetzt 2,50 EUR erstattet und alle anderen müssen darunter leiden. Klingt nach typisch deutsch.