Portugiesische Galeeren vor Ibiza und Formentera gesichtet

Mallorca |
So sieht eine Portugiesische Galeere aus.

So sieht eine Portugiesische Galeere aus.

Foto: Ultima Hora

In den Gewässern rund um Mallorca und den Nachbarinseln sind in den vergangenen Tagen sogenannte Portugiesische Galeeren gesichtet worden. Vor Ibiza und Formentera habe man Exemplare geortet, meldete am Samstag die balearische Fischereidirektion.

Bei diesen Tieren handelt es sich um die mit Abstand gefährlichsten Quallen der Welt. Das Weichtier kann mit seinen meterlangen Tentakeln schwere Hautverletzungen verursachen.

Die Portugiesische Galeere kommt aus dem Atlantik und ist im Mittelmeer nicht heimisch, da sie kein warmes Wasser verträgt. Strömungen können sie mitunter dennoch in die Gewässer der Balearen tragen. Bei niedrigen Temperaturen überleben sie eine Zeit lang.

Berührungen des Weichtiers können für bleibende Narben sorgen und bei Allergikern im Extremfall sogar zum Tod führen. Tückisch sind die Fangarme, die einen manchmal auch dann verletzen, wenn man den Schädling gar nicht im Blick hat. Er hat allerdings eine intensive Giftfarbe in Lila, Blau und Rosa. (it)

Kommentar

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wala / Vor 5 Monaten

@s.Meier

Die wünscht man sich bei Ihnen in der Badewanne.

Burkard / Vor 5 Monaten

Die “mit Abstand gefährlichsten Quallen der Welt” sind aber immer noch die Würfelquallen Chironex fleckeri (giftigstes Tier der Welt): Zwölf bis zu 3m lange Tentakeln macht 36 Meter, wer mehr als 2m abbekommt, hat kaum noch eine Überlebenschance. (Sofortiges Gerinnenlassen der toxischen Eiweissverbindungen durch starke Hitze, z.B. durch “Überbrühen” mit dem Nudelwasser aus der Strandbar hat da schon Leben gerettet. Besser Verbrühungen, als tot!)

Stefan Meier / Vor 5 Monaten

Genau die meine. Hinterhältige Geschöpfe. Warum hat die Natur so was erschaffen,?