Massiver Polizeieinsatz: bis zu 10.000 Feiernde an der Playa de Palma

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Mehrere Tausend Menschen treffen sich zum Feiern an der Playa de Palma.

Mehrere Tausend Menschen treffen sich zum Feiern an der Playa de Palma.

Foto: UH

Es war die dritte Nacht in Folge, in der sich hauptsächlich junge Menschen nach der Sperrstunde der Bars und Restaurants an der Playa de Palma zum Feiern trafen. Mehr als 50 Polizisten waren in der Nacht von vergangenem Samstag auf Sonntag im Bereich der Schinkenstraße und der Promenade im Einsatz, um die Gruppen junger Menschen zu kontrollieren und aufzulösen.

Laut Polizeiquellen der MM Schwesterzeitung Ultima Hora versammelten sich zwischen 7000 und 10.000 Menschen an der Promenade. Aufgrund der vielen trinkenden, tanzenden und feiernden Leute war die Polizei bei der Räumung des Bereichs nahezu machtlos. "Wir hätten wenigstens 1000 Beamte gebraucht, um das Gebiet räumen zu können", sagte ein Sprecher.

Erst gegen 1 Uhr 30 am Sonntagmorgen nahm der Zustrom der Feiernden langsam ab und die Situation entspannte sich etwas. Neben der Playa de Palma war die Polizei auch in der Gegend um den Sa Feixina Park im Zentrum von Palma im Einsatz, um mehrere Versammlungen von insgesamt etwa 200 Menschen aufzulösen.

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K. / Vor 13 Tage

@ Adriano, richtig es war anders und besser damals in den 70gern. Da war man noch für jeden dankbar der investiert und seinen Urlaub gemacht hat und die Spanier waren rechtschaffend und freundlich. Nicht diese Abzocke und Hausbesetzermentalität wie heute. War halt gegenseitiger Respekt damals. ;-)

Roland / Vor 14 Tage

Uwe : Das ist richtig. Aber Mallorca lebt nun mal vom Tourismus. Steigen die Coronazahlen, bleibt dieser wieder aus.

Adriano / Vor 14 Tage

In den 70gern war ich oft mit dem Kegelklub in Arenal . Damals hieß der Ballermann noch Balneario und es wurde auch getrunken . Der Unterschied zu heute ist das die Leute damals noch Respekt vor den Spaniern hatten und erst recht vor der Polizei !!!

rokl / Vor 14 Tage

Alexandra: An der Cala Mesquita hört man Abends nur den Wind.

daniel neumann / Vor 14 Tage

Meine Meinung dazu ist Die Touristen die sich nicht andie Regeln halten eine Nacht in Polizeigewarsam und Dan mit dem nächsten Flieger auf eigene Kosten Richtung Heimat vorher aber noch eine Multa die ordentlich schmerzt und fuer die einheimischen Eine Multa von zb 3000€ und gemeinnützige Arbeit zb Strandreinigung Das sollte abschreckend wirken Wichtig ist dabei das die Strafe auch eingerieben wird was ja leider nicht immer der Fall ist

Uwe / Vor 14 Tage

#Alexandra M...ich glaube sie sollten sich etwas besser informieren. Es waren nicht nur junge Leute am Ballermann es waren auch viele Einheimische die an unterschiedlichen Orten in Palma gefeiert haben und noch immer Feiern und wenn sie sich in Deutschland umsehen werden dort auch etliche Partys gefeiert.

fisch 66 / Vor 14 Tage

@Miriam warum Gesindel ? Sind sie etwas besseres ?

fisch 66 / Vor 14 Tage

Es sind doch noch gar nicht so viele Lokale offen , wo kommen dann die 7000-10000 Leute her.

K. / Vor 14 Tage

Die Risikogruppen haben längst die Möglichkeit sich zu impfen. Die jungen Leute haben die Maßnahmen lange solidarisch mitgetragen obwohl es sie nichts anging. Wenn die Zahlen jetzt stimmen, gibt es auch keinen Grund für längere Sanktionen, nicht um jeden Preis und erst recht nicht für Impfmuffel. Wer auf Kosten der Allgemeinheit die Herdenimmunität andere herstellen lässt, sollte dabei nicht in Statistik und Notaufnahme erscheinen, dann hätten wir auch keine Probleme.

Burkard / Vor 14 Tage

Wenn sich die Polizei nicht durchsetzt, war‘s das dann wieder mit der Sommersaison weil wir auf Risikogebiet zurückfallen. Da das bei diesem Typ Tourismus völlig absehbar war und nur dann nicht so gekommen wäre, wenn die Polizei gleich die ersten konsequent mit 100.-€ Masken-/Abstands-Strafen diszipliniert hätte, fragt man sich schon, weshalb erst Anwohner zum Telefon greifen mussten, um die (sich versteckt habende, widerwillige) Polizei zu „informieren“?! - Grobes Versagen der Insel-Verwaltung, das nun tausende Existenzen und Urlaubsreisen gefährdet!