Medien sehen Wende in deutsch-britischem "Handtuchkrieg" auf Mallorca

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Touristen an Hotelpool auf Mallorca.

Touristen an Hotelpool auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Deutsche und britische Medien beschäftigen sich zunehmend mit der Tatsache, dass Bürger aus dem Königreich in der Nordsee nach wie vor nur unter strengen Auflagen nach Mallorca dürfen. Die Bild-Zeitung rief am Freitag eine "Wende" im sogenannten Handtuchkrieg aus. Mit diesem Begriff werden die in Vor-Corona-Jahren üblichen Streitereien zwischen Deutschen und Briten um Liegen an Hotelpools beschrieben.

Sowohl der TV-Sender BBC als auch britische Zeitungen befassten sich mit dem Thema und kritisierten in diesem Zusammenhang die Regierung von Premierminister Boris Johnson. Diese verpflichtet Bürger weiterhin auch dann zu einer mehrtägigen Quarantäne, wenn sie aus einem Nichtrisikogebiet wie Mallorca einreisen.

Momentan strömen viele deutsche Urlauber auf die Insel, während sich hier nur wenige Briten aufhalten.

Noch im Februar, auf dem Höhepunkt der letzten Pandemie-Welle, hatte der britische "Telegraph" die Lage noch völlig anders prognostiziert: "Keine deutschen Handtücher in Sicht! Nach dem EU-Impf-Fiasko haben England-Touristen dieses Jahr die Strände für sich!"

Kommentar

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M / Vor 7 Monaten

@Jupiter: Die Qualifizierung der Bildzeitung ist durch die allgemeine Lebenserfahrung mit dieser Boulevardzeitung ("Druckerzeugnis, mit nur eingeschränkter Seriosität/ Quelle: wikipedia) begründet - das ist etwas anderes als "pauschal".

Jupiter / Vor 7 Monaten

Und wer andere Meinungen pauschal disqualifiziert, (ja .. Auch die BILD Zeitung verbreitet wie der Rest der Medien mehr Meinungen als Informationen..) disqualifiziert sich selbst als Demokrat.

M / Vor 7 Monaten

Wer Bild-Zeitung zitiert, qualifiziert sich selbst. Wenn die Insulaner wollen, dass mehr Delta kommt - bitte ...