Mallorcas umstrittenster Pool: Besitzerin legt Revision gegen Abriss-Urteil ein

| Mallorca |
So sieht der Pool aus der Luft betrachtet aus.

So sieht der Pool aus der Luft betrachtet aus.

Foto: Ultima Hora

Die rechtmäßige Besitzerin des Anwesens mit dem umstrittensten Pool auf Mallorca, die Ex-Frau des Verlegers Pedro J. Ramirez, will Revision gegen ein Urteil einlegen, das die Entfernung des Beckens anordnet. Agatha Ruiz de l Prada sagte im spanischen Staatsfernsehen, dass sie "sehr ökologisch" orientiert sei und nicht einsehe, warum der nahe an der Felsküste "Costa dels Pins" liegende Pool wegmüsse. Eine Sache sei ökologisches Denken, die andere der Neid.

Das Gericht Audiencia in Madrid hatte die Lizenz für das markante Bauwerk widerrufen. Im Jahr 2014 war diese zuletzt verlängert worden.

Um den Pool wird schon seit vielen Jahren gestritten. Die spanische Küstenbehörde argumentiert, dass dieser eigentlich in Staatsbesitz sei und nicht an die Stelle gehöre, wo er sich befindet. Ursprünglich war Ramirez der Eigentümer des Anwesens, doch nach seiner Scheidung ging ist nur die Ex-Frau die rechtmäßige Besitzerin.

Wer in Spanien zu nahe an der Küste baut, läuft Gefahr, sich Ärger mit dem Staat einzuhandeln. Das gilt für Pools, Terrassen oder andere Bauten.

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Pedro / Vor 24 Tage

es. kommt was. kommen musste, erst Risikogebiet, dann Hichrisikogebiert, dann Virusvariantengebiet, dann exitus der touristischen Wirtschaft auf Mallorca, und privates Desaster tausender Bewohner der Insel. Gut gemacht liebe Regierung.

Adriano / Vor 1 Monat

Mein Gott was für Probleme hat Mallorca !!

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Yep@ erst lesen, dann schreiben. Denn dann hätten Sie erfahren, dass die Behörden "damals" den Pool genehmit haben und wenn dann später die Regierungs wechselt, und neue Bauvorschriften erlässt, soll das plötzlich illegal sein? Das ist Öko-Terror.

Der Schaden der durch den Abbruch entsteht, vor allem von wo aus er ausgeführt werden soll? dürft größer sein, als den Pool bestehen zu lassne, der Schadet nämlich niemanden.

Yep / Vor 1 Monat

Wenn der Küstenabschnitt Staatsbesitz ist dann muss er wohl weg. Das sind noch die Erben von damals wo schwarzbau und Korruption normal waren. Kann ja auch nicht in die Berge wandern und mir dort eine Ferienhütte bauen.

Tom Tailor / Vor 1 Monat

@2021 - "Baustopp für Neubauten" - schon lange überfällig !!

Carlos / Vor 1 Monat

Schon wieder die Küstenbehörde, ein Staat im Staat, ohne jegliche demokratische Legimation. Keine Gemeinde kann sich gegen diese Behörde wehren. Ein Witz!

2021 / Vor 1 Monat

Es wäre 100x effizienter, wenn es einen Baustopp für Neubauten und neue Pools gebe. Grenzen des Wachstums!