Illegale Migranten: Nationalpolizei fühlt sich von Mallorca-Regierung im Stich gelassen

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Mitarbeiter der spanischen Nationalpolizei.

Mitarbeiter der spanischen Nationalpolizei.

Foto: Ultima Hora

Zwischen der spanischen Nationalpolizei und der Regierung von Mallorca und den Nachbarinseln nehmen die Spannungen wegen des Umgangs mit illegalen Migranten zu. Die Gewerkschaften der Mitarbeiter des "Cuerpo Nacional de Policía" fühlen sich einer Pressemitteilung zufolge im Stich gelassen. Man sitze etwa stundenlang im Hafen von Palma mit zum Teil mit Corona infizierten Migranten und könne noch nicht einmal auf Toiletten gehen, heißt es darin unter anderem.

Angesichts immer neuer Flüchtlingsboote habe man der Regional- und auch die Zentralregierung in Madrid Dutzende Ideen übermittelt, wie unter anderem die Situation der Migranten auf den Inseln verbessert werden könnte, doch darauf sei nicht reagiert worden. Im Übrigen brauche man deutlich mehr Personal, heißt es weiter in der Mitteilung.

In den vergangenen Monaten hat die Zahl der Boote mit illegalen Migranten vor allem aus Algerien, die Mallorca erreichten, deutlich zugenommen.

Kommentar

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Hans Georg Ziegler / Vor 6 Monaten

Adriao. Doch, in Deutschland werden die am Bahnhof mit Plüschtieren erwartet.

Wolfgang van Wersch / Vor 6 Monaten

Es kommt ans Licht, was politisch gewollt ist und was nicht.

Adriano / Vor 7 Monaten

Ist in Deutschland nicht anders !!!

Hans Georg Ziegler / Vor 7 Monaten

Für illegale Migranten sind wir in Deutschland zuständig. Schickt die einfach rüber. Wir schaffen das nach Frau Merkel. Corona macht nichts, wir haben so viele Gutmenschen, das kriegen wir hin.