Die Fähre "Eleanor Roosevelt" wird an die Stromversorgung angeschlossen. | UH

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Die Unternehmensgruppe Sampol hat in Palma damit begonnen, eine Anlage einzurichten, über die Fährschiffe, die im Hafen liegen, mit Storm versorgt werden. Es ist die erste Anlage dieser Art in einem spanischen Handelshafen. Das Energieunternehmen errichtete ein OPS-Umspannwerk (Offshore Power Supply) errichtet, das die am Kai liegenden Schiffe über zwei als Junction Box bezeichnete Anschlüsse mit Strom versorgen wird. Nach Angaben des Unternehmens ist einer der Anschlüsse für Fährschiffe der Mittelspannungskategorie und der andere für Niederspannungs-Schnellfähren vorgesehen.

Mit diesen Anlagen werden die Fähren an das terrestrische Stromnetz angeschlossen, das sie während ihrer Liegezeit im Hafen nutzen können, wodurch Abgas- und Geräuschemissionen der Schiffe beim Warten, Aus- und Einschiffen reduziert werden. "Dies ist ein sehr wichtiger Schritt bei der Elektrifizierung der Energieversorgung von Schiffen im Hafen, da diese normalerweise ihre Hilfsmotoren zur Stromerzeugung während des Be- und Entladens sowie der Wartezeit nutzen und dabei Schadstoffe ausstoßen, die sich direkt auf die Luftqualität des Hafens auswirken", erklärt der für das Projekt verantwortliche Hafeningenieur des Hafens Pedro Andreu.

Das Projekt ist Teil des der OPS Master Plan for Spanish Ports. Reedereien, die im Hafen ihre Hilfsmotoren ab- und sich an das Stromnetz anschließen, erhalten zukünftig einen Zuschuss. Die Hafenbehörde der Balearen (APB) und Sampol führten erste Tests mit der Baleària-Fähre "Eleanor Roosevelt" durch.

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Die Anlage soll in den kommenden Tagen in Betrieb gehen. Andreu fügt hinzu, dass die anderen Schifffahrtsunternehmen wie Trasmed ihre Schiffe für den Landanschluss umrüsten.