Regierungschef Sánchez und seine blearische Amtskollegin Francina Armengol. | Ultima Hora

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Nach den Äußerungen von Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez, Corona in Zukunft wie eine normale Grippe behandeln zu wollen, sind Ärzteverbände in Streit geraten. Während der Verband "SemFYC" die Überlegungen als einzigen Weg ansieht, den Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern, kommt von anderer Seite Kritik an den Regierungsplänen.

Der Verband "SEMG" teilte mit, dass dieser neue Kurs "übereilt" sei, zumal noch nicht einmal die Spitze der neuen Welle erreicht worden sei. Mit dem Plan werde das Problem "minimiert", man stecke den Kopf in den Sand. Auch ein anderer Ärzteverband sieht das Vorhaben als riskant an.

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Der "SemFYC" jedoch argumentiert, dass die Kombination aus einer nicht allzu gefährlichen Variante wie Omikron und einer sehr gut durchgeimpften Bevölkerung es ermögliche, die Lage von Staatswegen zu entspannen. Sollte der Regierungsplan umgesetzt werden, würden die Corona-Fälle nicht mehr einzeln gezählt, wie das noch üblich ist. Die Entwicklung soll auf eine andere Weise wie bei der Grippe kontrolliert werden.