Die Restaurantterrasse brannte am Freitag lichterloh. | Ultima Hora

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Den im Gefängnis von Palma de Mallorca befindlichen 13 Mallorca-Urlaubern, die der Brandstiftung bezichtigt werden, drohen bis zu zwei Jahre U-Haft. Das sagte die Fachanwältin Maria Barbancho der "Bild"-Zeitung zu der Tatsache, dass die aus Münster stammenden Männer bislang schweigen. Um Fluchtgefahr auszuschließen, müssten sie nachweisen, dass sie in Deutschland Wohnsitz, Familie und Arbeit haben.

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Ein weiterer von dem Boulevardblatt kontaktierter Anwalt auf Mallorca, Guillermo Dezcallar, äußerte, dass er überhaupt nicht verstehe, warum die Männer noch immer in U-Haft sitzen. "Die Entscheidung des Richters stützt sich auf die Aussage nur einer Zeugin: Die Beschuldigten hätten Alkohol aufs Dach gegossen und dann die Zigaretten hinterher geworfen. Das ist nicht glaubhaft."

Den Touristen wird vorgehalten, am vergangenen Freitag zunächst zunächst eine brennbare Flüssigkeit auf das Vordach eines Cafés geschüttet zu haben. Dann sollen sie brennende Zigaretten hinterhergeworfen haben. Bei dem Vorfall wurden ein Mann und ein Mädchen verletzt, eine Terrasse und ein darunter liegendes Nachtlokal wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen.