Hoteliers in Magaluf wollen dem sogenannte "Balconing" ein Ende bereiten (Foto: Majorca Daily Bulletin)

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Mehrere Unglücksfälle auf Mallorca haben die spanische Polizei dazu veranlasst, ihre Besorgnis zum Ausdruck zu bringen. Die Beamten gehen davon aus, dass es in den kommenden Wochen zu weiteren Vorfällen kommen könnte und gehen von einem möglichen Sommer der "Rücksichtslosigkeit" aus.

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Am frühen Dienstagmorgen musste ein 19-jähriger norwegischer Tourist auf der Intensivstation in Son Espases behandelt werden musste, der sich bei einem Kopfsprung in einem nur 50 Zentimeter tiefen Swimmingpool schwer verletzte und nun querschnittsgelähmt ist. Dem folgten zwei weitere Vorfälle, in die Urlauber verwickelt waren. Im Mai sind bereits zwei Touristen ums Leben gekommen. Hierbei handelte es sich um einen 34-jährigen Briten, der aus dem siebten Stock eines Hotels in Magalluf stürzte, und einen 31-jähriger Niederländer, der auf den Malgrats-Inseln ins Meer sprang.

Einige Kampagnen auf der Insel warnen vor den Folgen dieser „Exzesse“. In diesem Zusammenhang hat die Hoteliersvereinigung in Palmanova und Magaluf erklärt, dass das "Balkonspringen" und das Klettern von Balkon zu Balkon ausgemerzt werden soll ist. Im Fall des 34-jährigen Briten räumte der Verband jedoch ein, dass es trotz aller Kampagnen und Maßnahmen immer wieder zu Zwischenfällen kommen kann. Dem Verhalten des bereits erwähnten Touristen war zu entnehmen, dass er sich in einem durch Substanzen oder Alkohol veränderten Zustand befand.