Schwere Regenwolken über Marratxí. | Anja Schmidt

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In Teilen Mallorcas ist am Samstagnachmittag ein heftiges Unwetter niedergegangen. Der staatliche Wetterdienst Aemet hatte bereits vor möglichen Gewittern gewarnt und für Regenfälle und Stürme im Landesinneren die Warnstufe gelb ausgegeben. Aufgrund der Wetterentwicklung wurde sie am frühen Nachmittag aber auf orange erhöht.

Und er behielt recht. Am frühen Nachmittag wurde es dunkel, die sozialen Netzwerke füllten sich mit Bildern, die starken oder sogar heftigen Regen zeigten. Innerhalb von drei Stunden registrierte Aemet mehr als 400 Blitzeinschläge, die sich auf das Landesinnere Mallorcas und die Serra de Tramuntana konzentrierten.

Bindfäden regnete es auch im Zentrim der Insel wie hier bei Pina.

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In Sóller fiel wegen des Unwetters eine Stunde lang der Strom aus, auch der „Rote Blitz”, wie der Zug von Sóller im Volksmund heißt, blieb im Gewitter liegen. Schwere Regenfälle wurden ebenfalls aus Esporles gemeldet. Hagel, Donner und starken Wolkenbruch gab es zudem in der Inselmitte in der Gegend um Algaida. Große Wassermassen gingen auch auf Binissalem nieder. Dort wurden innerhalb einer Stunden 58 Liter pro Quadratmeter gemessen. Innerhalb weniger Stunden klarte es dann wieder auf.

Auch am Sonntag soll es erneut regnen, die Unwetterwarnung wird aber voraussichtlich wieder auf gelb herabgestuft werden. Die Temperaturen sollen zwischen 14 und 26 Grad liegen.